Priesterjubiläum und Kapellchenfest
Viele Gründe zum Feiern

Diözesanpräses der Schönstattbewegung, Pfarrer Johann Babel, schenkte Pfarrer Adolf Schöls eine prächtige Stola, die mit vielen Symbolen geschmückt ist. Bild: sir
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Nittenau
01.06.2016
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Eingebettet in das traditionelle Kapellchenfest von Schönstatt beging Stadtpfarrer Adolf Schöls am Sonntagnachmittag mit einem Dankgottesdienst sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Für diese Kombination entschied sich der Geistliche ganz bewusst.

"Es ist so viel los", begründete Pfarrer Adolf Schöls zu Beginn seine Entscheidung, in diesem Rahmen sein Jubiläum abhalten zu wollen. 20 Jahre Schönstattheiligtum in Nittenau, die Priesterweihe von Florian Weindler und dessen Primiz, neben all den anderen Feiern. "Und da käme ich dann auch noch daher."

Ein spiritueller Ort


Die Zusammenlegung der beiden Jubiläen, seine Priesterweihe und das Bestehen von Schönstatt spare Zeit und auch Geld. Die Schönstatt-Stätte habe er gewählt, weil es ein spiritueller Ort und für ihn persönlich sehr wichtig sei, verriet er zu Beginn des Dankgottesdienstes, den er in Konzelebration mit Pfarrer und Diözesanpräses der Schönstatt-Bewegung, Johann Babel aus Regensburg, Pfarrvikar Andreas Hörbe, dem Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Georg Frank feierte. Auch der künftige Priester Florian Weindler gestaltete die Messe mit.

"Ich will euch Hoffnung und Zukunft geben", erinnerte sich Pfarrer Schöls an seinen damaligen Primiz-Spruch, der aussage, was Gott uns schenken möchte. Es sei eine gewisse Hoffnungslosigkeit, die sich ausbreite, gepaart mit Zukunftsängsten. "Wir haben verlernt im Jetzt zu leben." Er habe sich gefragt, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er atheistisch aufgewachsen wäre. "Wir brauchen Spiritualität", sagte der Priester schließlich. Am wichtigsten seien die Menschen und die Begegnungen mit ihnen, betonte Pfarrer Schöls. Es gelte, das Positive in ihnen zu sehen. Er danke Gott für die 25 Jahre, in denen er erfahren habe, sich nicht allzu viele Sorgen zu machen, denn er könne nie tiefer fallen als in die Hand Gottes.

Stola als Geschenk


Sein Dank galt auch seiner Familie, den Menschen um ihn herum, seinen Mitarbeitern und nicht zuletzt seinen Mitbrüdern. Pfarrer Johann Babel schenkte dem Jubilar eine prächtige Stola, deren Stickereien viel Symbolkraft enthielten und auf den Geistlichen und sein Wirken zugeschnitten war. "Diese Stola ist wie ein Programm", betonte Pfarrer Babel. Pfarrer Georg Frank hatte eine Pala ausgewählt, auf dem er den Primiz-Spruch von Pfarrer Schöls hatte sticken lassen.
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