Schirmherren für 150-jähriges Bestehen gesucht
Bittsteller kommen ins Schwitzen

Auf das im kommenden Jahr anstehende Jubiläum stießen an (von links): Zweiter Kommandant Markus Jehl, erster Kommandant Michael Kerkez, zweiter Vorsitzender Michael Auburger, Vorsitzender Andreas Weidmüller, Festmutter Petra Rauch und Schirmherr Bürgermeister Karl Bley.
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Nittenau
01.09.2016
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Die Feuerwehr Nittenau feiert nächstes Jahr 150-jähriges Bestehen. Deshalb machte sich eine stattliche Abordnung auf den Weg zum Schirmherrn- und Festmutter-Bitten. Der Erfolg dieser Mission hing von ein paar Hindernissen ab, die es zu überwinden galt.

Die Sonne meinte es beinahe schon wieder zu gut für die Bittsteller. Das traditionsreiche Schirmherrn- und Festmutter-Bitten wurde so für die Männer und Frauen in ihren schmucken Uniformen zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Die Festdamen kamen im feschen Dirndl, die Burschen trugen Krachlederne.

Bley einst in anderer Rolle


Vom Feuerwehrgerätehaus aus führte das "First Responder"-Auto den langen Zug an, gefolgt von den Musikanten, den "Kerscher Boum". Ziel war das nicht weit entfernte Haus von Bürgermeister Karl Bley. Vorsitzender Andreas Weidmüller erinnerte das Stadtoberhaupt an seine Zeit vor 25 Jahren, als er Vorsitzender der Wehr war. Damals habe Bley beim damaligen Bürgermeister Julius Schmatz angeklopft und um dessen Schirmherrschaft gebeten. Doch so schnell wollte Bley nicht zustimmen.

15 Mass Wasser waren in einer Wanne, die geschöpft werden sollten. Die Wehr bildete eine Löschkette und goss das Wasser über Weidmüller, der sich allerdings mit einem Schirm schützen durfte, so dass er weitgehend trocken blieb. Und weil die Feuerwehr laut Bley immer neue Fahrzeuge will, musste jemand eine Runde auf dem roten Bobby Car drehen. Kommandant Michael Kerkez übernahm diese Aufgabe. Auch das Bierfass-Anzapfen als dritte und letzte Aufgabe lösten die Bittsteller mit Bravour. Dem Bürgermeister fiel das Ja schließlich leicht. Weidmüller überreichte Bley einen roten Schirm. Und weil Anna Bley ihren Mann wegen des Festes wieder öfter entbehren muss, erhielt sie zum Dank einen Blumenstrauß.

Weitere Aufgaben


Nach einer Brotzeit zog die Delegation, nunmehr mit Schirmherrn, weiter zum Festmutter-Bitten. Die Hoffnungen ruhten nun auf Petra Rauch, welche die Wehr schon erwartete - mit weiteren Aufgaben. Mit zielgerichtetem Werfen von an Seilen befestigten Säcken, dem Kübelspritzen und dem Schlauchkuppeln ließ sie sich von der Ernsthaftigkeit der Bitte überzeugen und sagte zu. Zum Dank überreichte ihr Weidmüller einen Blumenstrauß. "Lasst uns darauf anstoßen", erklärte Rauch und lud die Gäste ein, die damit den gemütlichen Teil des Abends einläutete.
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