Spendenlauf des Regental-Gymnasiums
2000 Kilometer für guten Zweck

Beim Sponsorenlauf liefen die Schüler des Regental-Gymnasiums die 460-Meter-Runde zusammen insgesamt 4277 Mal. Bild: sir
Vermischtes
Nittenau
20.11.2016
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Die Schüler des Nittenauer Regental-Gymnasiums (RTG) bewiesen einmal mehr großes soziales Engagement. Zusammen mit ihren Lehrern, Eltern und Verwandten veranstalteten sie einen Aktionstag zugunsten des "Rainbow House of Hope Uganda" (RHU).

Organisiert worden war das Event von zwei Projektseminaren der Oberstufe. Mit dem Erlös sollen möglichst viele ugandische Jugendliche unterstützt werden. Zunächst zeigten alle Schüler der Klassen 5 bis 11 vollen Einsatz beim RTG-Spendenlauf. Die zwölf Teilnehmer des Projektseminars "RTG läuft" hatten im Vorfeld ganze Arbeit geleistet und in den vergangenen Monaten unter der Leitung von Birgit Kittsteiner nicht nur den Lauf geplant und organisiert, sondern sich intensiv mit Sporttheorie beschäftigt und unter anderem ein Trainerhandbuch erstellt.

4277 Runden gelaufen


Die jüngeren Schüler konnten sich zweimal wöchentlich in der Mittagspause auf den Spendenlauf vorbereiten. Dabei lernten sie unter der Betreuung der P-Seminaristen verschiedene Aufwärm- und Dehnübungen kennen und powerten sich bei Laufspielen und Gruppenwettbewerben aus. Im Vorfeld des Laufes wurden die Schüler von den P-Seminaristen aufgefordert, im Familien- und Verwandtenkreis Sponsoren zum Spenden zu motivieren. Diese legten dann einen Betrag fest, den sie pro gelaufener Runde bereit waren zu spenden. Angespornt von dem Gedanken, durch den eigenen sportlichen Einsatz Geld für einen guten Zweck sammeln zu können, kämpften sich die RTG-Schüler am Uganda-Tag von Runde zu Runde. Die vom P-Seminar ausgewiesene Strecke von 460 Metern wurde im Schnitt 7,4 Mal pro Läufer - der Rekord liegt bei 41 Runden - und insgesamt ganze 4277 Mal bewältigt. Zusammen legten die Teilnehmer also eine Strecke von annähernd 2000 Kilometer zurück.

Im Anschluss an den Spendenlauf begaben sich die Schüler. Lehrer und Gäste, begleitet vom Projektseminar "Rainbow House of Hope Uganda", auf eine Reise nach Afrika - im übertragenen Sinne. Ab 12 Uhr konnte man am Regental-Gymnasium das ostafrikanische Land entdecken.

Im Februar dieses Jahres waren 17 Schüler des P-Seminars zusammen mit ihrer Lehrerin Barbara Vielberth-Baer in die Slums der ugandischen Hauptstadt Kampala gereist, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Diese Impressionen teilten sie mit mit den Besuchern.

Filme und Essen aus Uganda


In der Mensa des Regental-Gymnasiums konnte man für drei oder fünf Euro eine abwechslungsreiche Auswahl an veganem, nach ugandischen Rezepten zubereiteten Speisen probieren. Serviert wurden unter anderem Fou-Fou-Knödel, Maniok und Kochbananen. Eine Reihe von Schautafeln lud zum Verdauungsspaziergang durch die Aula ein. Dort erfuhren die Besucher etwas über die Aktivitäten und Angebote des RHU, die Lebensumstände der Slumbewohner und die ugandische Kultur. Außerdem wurden Fotos von der Uganda-Reise auf eine Leinwand projiziert. Sie zeigten, was die P-Seminaristen in Afrika erlebt hatten.

Wer sich noch eingehender mit dem Land beschäftigen wollte, konnte sich in den Klassenzimmern Filme ansehen. Die Auswahl war breitgefächert und reichte von Spielfilmen über Dokumentationen zum RHU und ugandischen Traditionen bis hin zum Erfahrungsbericht des Seminars.

Bevor sie sich schließlich auf den Heimweg machten, erwarben viele Besucher noch ein Andenken. Das P-Seminar bot in der Aula ugandische Souvenirs wie Holzschmuck, Masken oder Tierfiguren aus Speckstein sowie bemalte Holz-Elefanten zum Verkauf an. Auch der Erlös des Basars geht vollständig an das "Rainbow House of Hope Uganda". Die Spende wird für den Erwerb eines Grundstücks verwendet, auf dem ein neues Schulhaus errichtet werden soll.
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