Verein zur Förderung der Grund- und Mittelschule Nittenau feiert Jubiläum
Festakt zum 50-Jährigen

Schüler und Lehrer umrahmten die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Schulfördervereins musikalisch. Unter anderem gab es eine Percussion-Darbietung. Bilder: sir (3)
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Nittenau
19.11.2016
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Einst aus der Not heraus entstanden, entwickelte sich eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte, die vor einem halben Jahrhundert ihren Anfang nahm. Der Verein zur Förderung der Grund- und Mittelschule Nittenau feierte nun mit einem Festakt seinen 50. Geburtstag.

Wie kam es nun zur Gründung des Fördervereins? Einer, der sich noch genau daran erinnert, ist mit dem Taxi aus Nürnberg angereist. Emil Bayerl, einst jüngster Rektor der 1965 erbauten Verbandsvolksschule Nittenau-Bergham, setzte sich für eine bessere Ausstattung der Schule bei den Fachstellen in München ein, jedoch ohne Erfolg. Notar Franz Brand hatte dann die Idee, einen Förderverein zu gründen. Am 21. Dezember 1966 schließlich schlug die Geburtsstunde. Bayerl erzählte, dass es an die zehn Gründungsmitglieder gewesen seien. 1200 Kinder hatten damals die Nittenauer Schule besucht.

Vorsitzender Otto Storbeck sagte, dass bis zum heutigen Tag rund 180 000 Euro den Schülern zur Verfügung gestellt werden konnten. "Immer dort, wo Notwendigkeit besteht, aber der Sachaufwandsträger keinen gesetzlichen Auftrag hat, springt der Förderverein ein."

Statt Grußworte gab es Interviews mit den Ehrengästen, die Fragen dazu stellten Schüler. Allen gemein war das Lob für den Schulförderverein und die Wertschätzung. Stolz sei Storbeck auf die Leistungen, die seine Vorgänger erbracht hatten. Und besonders stolz sei er auf die Einführung eines Sozialpreises für überaus engagierte Schüler, die sich im Schulalltag für andere einsetzen. Er schätze besonders am Schulverein, dass es bisher nur drei Vorsitzende gegeben habe, meinte Bürgermeister Karl Bley: Dr. Kirchberg, Günter Kohler und jetzt Otto Storbeck. Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder sagte, sie finde es gut, wenn Eltern als Mitglied im Förderverein bleiben, auch wenn ihre Kinder die Schule nicht mehr besuchen.

Etliche Mitglieder wurden geehrt: für 42 Jahre Angelika Ziegaus, für 44 Jahre Günter Kohler, für 45 Jahre Sonja Heininger und Max Loy und für 46 Jahre Margot Seidl. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft blicken Emil Bayerl und Otto Oberberger zurück. Anschließend stellte Storbeck das neue Logo vor, bei dem die Schüler mitgewirkt hatten. Professionelle Hilfe dazu erhielten sie von Jutta Sonnleitner. 500 Euro erhielt die Klasse R/M7, die die meisten Elemente des Logos geschaffen hatten. Alle Schüler bekamen eine Mappe mit dem Logo, alle Helfer ein Sweatshirt mit selbigen.
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