Auf dem ehemaligen Baywa-Gelände wird gebaut
Startschuss für Fachmarktzentrum

Mitarbeiter von Ratisbona und der bauausführenden Firma Donhauser sowie Bürgermeister Karl Bley griffen zum Spaten, um offiziell den Baubeginn zu symbolisieren. Bild: sir (2)
Wirtschaft
Nittenau
08.06.2016
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Rudolf Schels, Geschäftsführer von Ratisbona (links) und Bürgermeister Karl Bley freuten sich über den Baubeginn des Netto-Marktes in Nittenau.

Los geht's für eines der größten Projekte der zurückliegenden Jahre in Nittenau: Bis Ende Oktober soll das neue Fachmarktzentrum an der Regentalstraße fertig sein. Es soll das Angebot in der Innenstadt ergänzen.

Am Montagnachmittag erfolgte der offizielle Spatenstich, mit dem der Bau des Netto-Marktes auf dem ehemaligen Baywa-Gelände symbolisch in Angriff genommen wurde. Ins Auge fallen dabei die Gebäudeteile, in denen ein Textilanbieter (AWG) und ein Drogeriemarkt (Rossmann) einziehen werden. Hier sind die Bauarbeiten bereits in vollem Gang. Die Firma Ratisbona hatte das Konzept für dieses Gelände erstellt. Deren Chef, Rudolf Schels, hatte mit Holger Zitzl (Bauleitung), Michael Peterding (Expansionsleiter) und Karl Heinz Mayerhöfer (Leiter Projektentwicklung Region Süd) zum Spatenstich geladen. Aus Ponholz kamen die Netto-Mitarbeiter Klaus Spanfelner (Regionalleiter Expansion) und Philipp Friedrich.

Fünf Jahre Vorlauf


Die Bauausführung obliegt der Firma Donhauser (Schwandorf), vertreten von Chef Thomas Donhauser, Leonhard Donhauser von der Projektleitung und Bauleiterin Christina Meier. Bürgermeister Karl Bley begrüßte auch die Eigentümer des Gebäudes, in dem der derzeitige Netto-Markt in Nittenau beherbergt ist, Eduard und Herta Heinz. Rudolf Schels sagte, dass er sich als gebürtiger Oberpfälzer und ehemaliger Netto-Geschäftsführer sich der Region un dem Unternehmen verbunden fühle.

Seit der Gründung vor rund 30 Jahren, im Jahr 1987, habe Ratisbona über 1 000 Projekte realisiert. Dieses Jahr seien es 40 Märkte, nächstes Jahr 50, die dazukommen sollen. In Nittenau habe sich "Netto" als starker Partner erwiesen. Schels schilderte die Chronologie zum Bau des Netto-Marktes in der Regentalstraße.

Entscheidung Ende 2015


Die ersten Gespräche hätten 2011 mit dem Bürgermeister stattgefunden, dann mit dem Eigentümer des Baywa-Geländes. 2012 folgte der Kaufvertrag. Es folgten Gespräche mit der Regierung der Oberpfalz wegen der Städtebauförderung. 2013 wurde das Verträglichkeits-Gutachten in Auftrag gegeben - mit positivem Ergebnis: Der Standort gilt als "integriert", kann also das Angebot in der Stadt ergänzen.

Im November 2015 fiel der Satzungsbeschluss im Stadtrat, im Dezember wurde der Bauantrag eingebracht worden. Am 27. April heuer sei die Genehmigung erteilt worden. Bis Ende Oktober soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. 4 200 Filialen umfasse die Netto-Gruppe. Schels erinnerte sich an die Eröffnung der zweiten Filiale in Nittenau, in der Kolpingstraße. Er wünschte dem Neubau einen unfallfreien Verlauf. Sein Dank galt der Stadt mit Bürgermeister Karl Bley für die professionelle Zusammenarbeit. "Vom Agrarhandel zum Lebensmittel- und Drogeriemarkt", umschrieb Bürgermeister Karl Bley den Wandel an diesem Ort. Auch er ging kurz auf die Historie der Planungen ein, an deren Anfang Einzelhandelsgutachten standen und der ISEK-Prozess in Gang gesetzt worden sei. Bürgermeister Bley sprach ebenfalls von einem angenehmen Miteinander und zielorientierten Gesprächen.

Wunsch der Bevölkerung


Das Warenangebot in Nittenau werde in besonderer Weise ergänzt und dem Wunsch der Bevölkerung gerecht. "Ich wünsche dem Projekt einen reibungslosen und vor allem unfallfreien Verlauf, so dass wir im Spätherbst die Eröffnung dieses Versorgungszentrums feiern können", so das Stadtoberhaupt.
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