SV Mitterteich siegt 2:0 bei Dergahspor
Wichtiger Dreier im Abstiegskampf

Sport
Nürnberg
01.05.2017
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Der SV Mitterteich bewies Nerven und gewann am Samstag das so wichtige Abstiegsduell bei Dergahspor Nürnberg mit 2:0 (1:0). Den direkten Abstieg sollten die Stiftländer somit vermieden haben, aber es droht weiterhin die Relegation. Manuel Dürbeck und ein Eigentor bescherten der Truppe von SV-Trainer Andreas Lang den unterm Strich verdienten Erfolg.

Dabei begann die Begegnung recht unglücklich für die Gäste. Aufgrund der Parkplatznot wegen den Bundesligaspieles des 1. FC Nürnberg mussten sie ihre Autos weit entfernt vom Spielfeld abstellen und über zwei Kilometer laufen. "Toll, wie die Mannschaft das wegsteckte und von Beginn hellwach agierte", sparte Lang nicht mit Lob. Auf bestens bespielbarem Boden, laut Lang ein Teppich gegenüber dem an der Marktredwitzer Straße, entwickelte sich das erwartete Kampfspiel. Beide Teams waren zunächst darauf aus, keine Fehler zu machen oder ein Gegentor zu kassieren.

Überwiegend spielte sich das Geschehen im Mittelfeld mit bissigen Zweikämpfen und vielen Fouls ab. Die technische Überlegenheit der Heimelf glich der Gast mit beherztem Zugreifen aus. Torchancen blieben im ersten Abschnitt fast logischerweise Fehlanzeige. Kurz vor der Pause belohnten sich die Stiftländer aber doch noch mit dem Führungstreffer. Manuel Dürbeck blieb cool, nachdem er den gegnerischen Torwart umkurvte hatte und locker einschob.

Nach dem Wechsel änderte sich am Geschehen wenig. Allerdings erarbeiteten sich die Hausherren mehr Ballbesitz und drängten auf den Ausgleich. Zwingende Torchancen ließ die clever und aufopferungsvoll agierende Gästeabwehr aber nicht zu. Beim vorentscheidendem 2:0 halfen die Hausherren kräftig mit, ohne aber den exzellenten Lupfer von Daniel Hösl über den Torwart außen vor zu lassen. Kurz vor der Linie köpfte ein heimischer Spieler das Leder unglücklich ins eigene Tor. "Endlich war uns auch das Glück einmal wohl gesonnen", kommentierte Lang.

Dieses beanspruchte sein Team Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal als das Leder an den Pfosten knallte. Danach brachten die Stiftländer den Sieg clever nach Hause und bewiesen wieder einmal, dass sie auf gutem Untergrund auch Fußballspielen können. "Hut aber vor der Leistung meiner Mannschaft. Sie hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie den Abstiegskampf angenommen hat." Einziger Wermutstropfen war die Rote Karte für Lubos Lavicka, für dessen Foul, laut Lang, Gelb gereicht hätte.
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