Oberpfalzderby in der Landesliga Nord
Eine bittere Niederlage

Sport
Obertraubling
18.01.2016
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Es war ein extrem ausgeglichenes und dementsprechend auch enge Oberpfalzderby in der Landesliga Nord. Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld standen am Ende mit leeren Händen da.

Mit einer bitteren Niederlage kehrten die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld von ihrem Auswärtsspiel in Obertraubling zurück. Sie mussten sich knapp mit 21:22 geschlagen geben.

Wie erwartet lief eine extrem hochmotivierte Obertraublinger Mannschaft auf. Aber auch die HSG-Damen standen ihrem Gegner von Anfang an in Nichts nach. Die Angriffsreihen dominierten in den ersten Spielminuten. Nach 10 Spielminuten stand es 5:5 und im weiteren Verlauf rückten dann aber immer mehr die Abwehrreihen in den Vordergrund. Das Team von Trainer Völkl stellte von einer 6:0-Defensive auf eine 5:1-Deckung um. "Wir wollten damit das Aufbauspiel der Obertraublinger etwas stören", begründete er die Maßnahme. Dies gelang ihnen auch sehr gut, und so schafften sie es, sich bis zur Halbzeitpause einen Zwei-Tore-Vorsprung zu erarbeiten. Mit einem knappen 12:10 für die HSG-Damen wurden die Seiten gewechselt.

Ausfall von Czichon


Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischte der Gastgeber. Innerhalb weniger Minuten gingen die in Führung. Die HSG-Damen kämpften mit Abstimmungsproblemen in der Defensive und im Angriff mit unvorbereiteten Torabschlüssen. Erschwerend kam der Ausfall von Carina Czichon hinzu, die sich bei einer Abwehrreaktion verletzte. Es hatte den Anschein, als ob die HSG-Damen den Faden in dieser Begegnung verloren hatten.

Der SV Obertraubling witterte seine Chance und setzte sich auf 17:15 ab. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen. Dank einer in dieser Phase immer stärker werdenden Torfrau Theresa Weiherer blieben sie im Spiel. Sie glichen zum 19:19 aus.

Somit war für die letzten 10 Spielminuten Hochspannung angesagt. Der Gastgeber übernahm wieder die Führung, die HSG-Damen schafften den Ausgleich. 60 Sekunden vor Ende der Begegnung lag der SV Obertraubling mit 22:21 in Front, die Gäste hatten keine Chance mehr zum Ausgleich.

Trainer Völkl bilanzierte nachher: "Wieder eine Niederlage wegen eines Tors. Das ist sehr ärgerlich. Wie erwartet wurde die Partie in der Abwehr entschieden. Da war Obertraubling einen Tick besser. Sie haben uns in der zweiten Hälfte nur neun Tore werfen lassen und das ist zu wenig."

HSG-Tore: Kovarikova 10/3, Fleischmann 3/1, Rank 3, Fischer 3, Czichon 2
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