Baywa Oberpfalz zieht Jahresbilanz: Umsatz gesunken - Agrarbereich weiter stark
Winter lässt Zahlen schwächeln

Landmaschinenmechaniker Andreas Blaimer (im Traktor) mit (von links) den Baywa-Managern Josef Auburger, Bernhard Schwoerer, Werner Moosmüller, Heribert Schulte und Alfred Schmidts. Bild: ehi
Wirtschaft
Obertraubling
30.04.2015
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Ein sehr milder Winter, weltweite Rekordernten, Tiefstpreise bei Getreide und Öl sowie durch internationale Krisen verunsicherte Märkte sind der Grund, dass der Umsatz der Baywa Oberpfalz 2014 sank. Machte das Unternehmen 2013 noch 450 Millionen Euro Umsatz, waren es im vergangenen Jahr noch 417 Millionen. "Wir haben angesichts der schwierigen Situation zufriedenstellend abgeschnitten", bewertete Werner Moosmüller, Leiter des Regionalen Verwaltungszentrums Ostbayern, die Zahlen. In den Bereichen Agrar, Energie und Baustoffe sind die Umsätze zurückgegangen, lediglich der Sektor Technik blieb mit 82 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Mit einem Anteil von 38 Prozent am Gesamtumsatz hat der Agrarsektor der Baywa am meisten eingebracht. Bedingt durch den milden Winter und ein Vierjahrestief bei den Getreidepreisen sei zwar auch hier der Umsatz zurückgegangen.

"Das Unternehmen hat jedoch versucht, dies durch höhere Ankaufzahlen auszugleichen", erklärte Spartengeschäftsführer Josef Auburger. Auch dem Energiebereich machte der laue Winter zu schaffen: Der Heizöl- und der Holzpelletabsatz seien stark zurückgegangen, wie Regionalleiter Energie, Alfred Schmidts, sagte.

Für die Zukunft misst die Baywa der Digitalisierung eine besondere Bedeutung bei: "Smart Farming" heißt der Prozess, bei der die Arbeitsschritte in der landwirtschaftlichen Produktion durch intelligente Steuerungsinstrumente optimiert werden sollen. Das soll die Umwelt und den Geldbeutel des Landwirts schonen.
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