2. geführter Wandermarathon
42 Kilometer unter den Sohlen

Wanderführer Manfred Scheck (links) führte die Gruppe über die Schwarzach-Brücke in Richtung Zangenstein. Beim 2. Doktor-Eisenbarth-Marathon waren die Teilnehmer flott unterwegs und absolvierten die 42 Kilometer ohne Probleme. Bilder: frd (2)
Freizeit
Oberviechtach
12.07.2016
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Die jüngste Teilnehmerin (25) marschierte ihren ersten Wandermarathon, während es für eine 73-Jährige aus Oberbayern schon Routine war, die 42 Kilometer zu Fuß zurückzulegen. Ihr Geheimnis verriet sie bei einer kurzen Pause.

"Zur Mündung der Murach", lautete das Motto des Tages und schon recht früh mussten die Teilnehmer des zweiten geführten Oberviechtacher Doktor-Eisenbarth-Wandermarathons aus den Federn. Einige Teilnehmer waren weit angereist und zwar bis aus Gallspach (Österreich), von Traunstein am Chiemsee, von Lahr (Schwarzwald) oder von Sobernheim.

Um sechs Uhr morgens ging es mit Wanderführer Manfred Scheck von der Mehrzweckhalle weg in Richtung Hohenthal (bei Dieterskirchen), wo bei der Familie Hubatsch die erste kleine Rast erfolgte. Gegen neun Uhr waren die Marathon-Wanderer bereits in Denglarn und marschierten durch eine herrliche Landschaft in Richtung Haag bei Schwarzhofen, wo es eine weitere kleine Stärkung gab. Die älteste Teilnehmerin, eine 73-jährige sportliche Dame aus Oberbayern, verriet dabei das Geheimnis ihrer unbeschwerten Wandertätigkeit. Sie trug Zehenschuhe aus starken aber flexiblen Plastik, die beim Wandern ihre Fußsohlen massieren und mit denen sie jedes Steinchen zwar spürt, aber keine Schmerzen dabei empfindet.

Langes Rasten macht müde und so machten sich die Marathon-Wanderer, unter ihnen auch der Vizepräsident des Deutschen Volkssportverbandes (DVV), Bernd Derschug, wieder auf den Weg. Zum Mittagessen wurde das Gasthaus Kellermann in Zangenstein angepeilt.

Im Anschluss daran machte sich die Gruppe wieder in Richtung Oberviechtach auf. Hier kamen die ersten Teilnehmer gegen 14.30 Uhr in der Mehrzweckhalle an, wo sie von der Musik der Hobbymusikanten in Empfang genommen wurden, die beim Seniorennachmittag der Stadt aufspielten. Nach gut einer weiteren halben Stunde konnte ein strahlender Wanderführer Manfred Scheck melden: "Alle Wanderer sind wohlauf und gesund im Ziel angekommen!" In der Halle konnte geduscht und der "Wasserhaushalt" in Form einer guten halben Bier wieder ausgeglichen werden. Lob gab es für die gute Organisation und die herrliche Strecke. Die Wanderer waren sich einig: "Auch die weiteste Anfahrt hat sich gelohnt. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei!"
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