Almenrausch-Schützen ziehen Bilanz
Geselligkeit am Schießstand

In Vertretung des Gauschützenmeisters zeichnete der stellvertretende Schützenmeister und Gaukönig Oswald Schaller (rechts) die Schützenmeisterin Sonja Bauer mit der silbernen Verdienstnadel des Oberpfälzer Schützenbundes aus. Dazu gratulierte auch Bürgermeister Heinz Weigl. Bild: frd
Freizeit
Oberviechtach
01.04.2016
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Bei den Almenrausch-Schützen steht das gute Miteinander im Vordergrund. Dass der Verein dennoch einen Gaumeister stellt und mit sehr guten Ergebnissen aufwartet, führte Bürgermeister Heinz Weigl bei der Jahreshauptversammlung auf die gelebte Harmonie zurück. 2016 können alle Mitglieder einen "runden Geburtstag" und dennoch kein Vereinsjubiläum feiern.

-Pirkhof. Schützenmeisterin Sonja Bauer sprach in ihrem Ausblick das 40-jährige Bestehen des Vereinslokals "Hammerschänke" in Lukahammer an. Ob und wie das Jubiläum im November gefeiert wird, liege im Ermessen der Wirtsleute, doch die Schützen wären schon gerne dabei.

Ihr besonderer Dank galt allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern, die auch im vergangenen Jahr wieder ihren Beitrag zu einem erfolgreichen und gelungenen Vereinsjahr geleistet haben. Lobend stellte Bauer die drei Dorfvereine heraus, die gut miteinander harmonieren und jedes Jahr ein schönes Dorffest am Feuerwehrgerätehaus organisieren. In ihrem Rückblick listete die Schützenmeisterin noch einmal die Ereignisses des Vorjahres auf.

Stolz auf Gaumeister


Mit Silvia Leibl, Martina Liebl und Ehrenschützenmeister Johann Verschl konnten wieder Funktionäre des Vereins bei der "Sportlerehrung" der Stadt Oberviechtach ausgezeichnet werden. In guter Erinnerung werde auch der Vereinsausflug der drei Dorfvereine in den Bayerischen Wald bleiben, an zahlreichen Schießabenden haben die Mitglieder ihr Können unter Beweis gestellt und auch auf Gauebene sehr gute Ergebnisse erzielt. Mit Oswald Schaller stelle der Verein immerhin einen Gaumeister.

Gerne lasse sich der Verein, so Schützenmeisterin Bauer, wegen der Sau-, Wurst-, und Geräuchertenschießen schon mal als "Wurstverein" bezeichnen. Doch dass dabei neben dem Miteinander im Vereinslokal auch das Schießen gefördert wird, müssten auch die Neider anerkennen. Auch in ihrer Funktion als Damenleiterin hatte Sonja Bauer einiges zu berichten. Die weiteren Schießveranstaltungen wurden von Schießleiterin Christine Nesner noch einmal in Erinnerung gerufen und die besten Ergebnisse herausgestellt.

"Krachen lassen"


Für die Böllerschützen, eines der Aushängeschilder des Vereins, zog Böllermeister Jürgen Leibl eine wieder sehr gute Bilanz. Sie waren bei größeren und kleineren Festen in der Region und auch bei einigen Böllerschützentreffen dabei und haben es bei all diesen Festen und Feiern wieder "so richtig krachen" lassen. Der Höhepunkt dieser Versammlung kam aber erst am Ende, denn in Vertretung des Gauschützenmeisters hatte der stellvertretenden Schützenmeister und Gaukönig Oswald Schaller die ehrenvolle Aufgabe, die Schützenmeisterin mit einer Dankurkunde und einer Ehrennadel des Oberpfälzer Schützenbundes auszuzeichnen. Wie Schaller ausführte, werde Sonja Bauer für besondere Mitarbeit im Schützenwesen des Oberpfälzer Schützenbundes die silberne Verdienstnadel verliehen.

Eine Auszeichnung, die sie sich gerade mit ihrer Arbeit als Schützenmeisterin verdient habe.
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