Gemeinsame Truppmannausbildung der Feuerwehren im Stadtgebiet - Abschluss mit Prüfung und Essen
Ausdauer und Einsatzwillen bewiesen

Die Ausbilder (rechts) sowie Bürgermeister Heinz Weigl (links) und Kreisbrandinspektor Richard Fleck (Dritter von links) dankten den Feuerwehranwärtern, dass sie sich der "modularen Truppmannausbildung" samt Prüfung erfolgreich unterzogen haben. Bild: frd
Freizeit
Oberviechtach
15.03.2016
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Über die hervorragende Zusammenarbeit der Ortswehren mit der Stützpunktwehr Oberviechtach wird nicht nur gesprochen, sie wird auch praktiziert.

Fast zwei Dutzend Feuerwehranwärter von den Wehren Eigelsberg, Lind, Oberviechtach, Pullenried und Wildeppenried unterzogen sich in den vergangenen Wochen der "modularen Truppmannausbildung", die immerhin 120 Stunden an theoretischer und praktischer Ausbildung umfasst und den jungen Anwärtern eine Menge an Lernwillen, Ausdauer Einsatzwillen abfordert. Neben weiteren Aktiven der Oberviechtacher Stützpunktwehr haben Stefan Hein und Thomas Biegerl den Schwerpunkt dieser Ausbildung getragen. Dabei wurden den jungen Menschen die Grundlagen des Feuerwehrwesens, ihre Rechte und Pflichten sowie die Fahrzeug- und Gerätekunde näher gebracht.

Themen waren die persönliche Schutzausrüstung, die Lösch- und Rettungsgeräte und deren Einsatz, das Verhalten im Einsatz und bei Gefahren sowie Grundsätze des Sprechfunkbetriebes. Dazu kamen 16 Stunden Ausbildung für lebensrettende Sofortmaßnahmen. Zum Abschluss galt es, das erworbene Wissen in Theorie und Praxis unter Beweis zu stellen. Eine Hürde, die alle Feuerwehranwärter mit Bravour leisteten, wie ihnen Kreisbrandinspektor Richard Fleck, Kreisbrandmeister Marek Engelmann und die eingesetzten Prüfer bestätigten. Eine der praktischen Prüfungsaufgaben war der Aufbau eines Löschangriffs mit zwei Wasser- und einem Schaumrohr.

Bevor die Ausbildungsabsolventen aus der Hand von Kreisbrandinspektor Richard Fleck ihre Zeugnisse in Empfang nehmen konnten, dankte Bürgermeister Heinz Weigl, dass alle diese fordernde "Feuerwehr-Grundausbildung" über so einen langen Zeitraum hinweg auf sich genommen haben und bereit sind, sich schon in jungen Jahren im Ehrenamt und in der aktiven Hilfe für ihre Mitbürger einzusetzen.

Der besondere Dank von Bürgermeister und Kreisbrandinspektor galt auch dem Oberviechtacher Kommandanten Dietmar Hein, Stefan Hein und Thomas Biegerl sowie allen beteiligten Ausbildern. Die Lehrgangsteilnehmer dürfen bis zu ihrem 18. Lebensjahr schon zu Übungen und Einsätzen mit "ausrücken" und werden - wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben - in ihre Wehren eingegliedert.

Der erfolgreiche Abschluss wurde dann bei einem gemeinsamen Essen mit allen Ausbildern im Oberviechtacher Feuerwehrgerätehaus gefeiert.
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