Mit Fotograf Siegi Filipp unterwegs in der Natur
Die Heimat im Fokus

Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, für den tun sich eine Unmenge an Fotomotiven auf. Hier zoomen sich die Nachwuchs-Fotografen an einen einzelnen Pilz heran. Bild: Siegi Filipp (hfz)
Freizeit
Oberviechtach
11.09.2016
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Es ging um Blende, Verschlusszeit und um die richtige Bildkomposition. Bei einer Fotosafari mit Naturführer Siegi Filipp offenbarte sich ein ganz neuer Blick auf die Umwelt und die eigene Heimat.

Mit einer ganz neuen Aktion für Familien wartete das Ferienprogramm der Stadt Oberviechtach auf. Sigrid Breitschafter, Leiterin des Tourismusbüros, hatte dazu den Natur- und Landschaftsführer sowie Hobbyfotografen Siegi Filipp gewonnen. Unter dem Motto "Mit der Kamera unterwegs in unserer heimischen Natur", begleitete er die Teilnehmer auf einem Naturspaziergang am Wildenstein.

Über richtige Gestaltung


Nach einer kurzen Einführung zur Technik der Fotografie, insbesondere über das Zusammenspiel von Blende und Verschlusszeit, ging Filipp auf ein paar Grundregeln der Bildgestaltung ein. Zum besseren Verständnis zeigte er einige Beispielfotos, immerhin war die jüngste Teilnehmerin erst sechs Jahre alt.

"Malen mit Licht"


Vielfältig waren die fotografischen Möglichkeiten, an denen sich die "Natur-Paparazzi" versuchen durften: Pflanzen "freistellen", also scharf abbilden, vor unscharfem bis völlig schwarzem Hintergrund oder auch nur das Einbeziehen des Bildhintergrundes in eine Bildkomposition, mit Taschenlampenlicht "tricksen" im dunklen Wald, bis hin zu spielerischem "Malen mit Licht" - alle waren mit Eifer bei der Sache und gingen auch schon mal selbstständig auf Motivsuche in der Heidelandschaft am Wildenstein.

Auch in diesem Falle war natürlich kein Meister vom Himmel gefallen, aber dieser erste Einblick in die Welt der Fotografie hat bei allen Teilnehmern die Lust geweckt auf mehr, eine Fortsetzung wurde fest vereinbart. Siegi Filipp gab den Teilnehmern mit auf den Weg, dass ohnehin nicht die Siegerfotos bei Wettbewerben das Maß aller Dinge sind. Viel wertvoller sei, dass man mit der Naturfotografie das Sehen lernt, man seine Umwelt viel bewusster wahrnimmt und im Laufe der Zeit auch seine Heimat besser schätzen lernt. Ein erster Schritt dazu war zumindest gemacht.

Obwohl es für die Kinder und Jugendlichen, als auch für den Referenten die erste Veranstaltung dieser Art war, hat es allen recht viel Spaß gemacht. Auch nach mehr als vier Stunden waren die Kinder und Jugendlichen immer noch mit Eifer bei der Sache, lediglich Akkus und Speicherkarten waren an ihre Grenzen gestoßen. Die schönsten Fotos der Veranstaltung können auf der Facebook-Seite von Siegi Filipp eingesehen werden.
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