"Barbari Bavarii" begeistern auf Burg Murach
Therapie mit Musik und Comedy

Die Drei von "Barbari Bavarii" boten ihrem Publikum im Burghof von Haus Murach beste Unterhaltung. Bild: frd
Kultur
Oberviechtach
08.08.2016
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"So viel haben wir noch nie gelacht." Das Urteil nach drei Stunden Bayern-Comedy vom Feinsten fiel eindeutig aus. Das 40. Burgfest in Obermurach ist am Freitag mit einem fulminanten Auftritt des Trios "Barbari Bavarii" eröffnet worden.

Zum Jubiläum wollten sich die Organisatoren der Obermuracher Feuerwehr bei ihren treuen Besuchern bedanken. Und die Barden von "Barbari Bavarii", drei Burschen aus Theisseil (Landkreis Neustadt/WN), erwiesen sich als ein echter Volltreffer: Über Stunden hinweg brannten sie ein Feuerwerk aus Musik und Humor ab und ließen keine Minute Langeweile aufkommen. Und es dauerte nicht lange, bis am Freitag die ersten Lachtränen flossen.

Der "Rosi" (Stephan Rosner), der "Beda" (Peter Greiner) und der "Weiti" (Christian Witt), hatten von der ersten Minute an einen hervorragenden Draht zum zahlreich anwesenden Publikum. Die drei Musikanten, einer davon mit "kurz'n Hos'n und einem Ring in der Nosn'" stellten fest, dass die "Leit' nimmer so ganz gsund" sind und hatten sofort eine musikalische Therapie parat, bei der jeder der Anwesenden sofort all seine Zipperlein vergaß. So trieb unter anderem musikalisch ein Psychologe, der selbst nicht "alle Latten am Zaun" hatte, sein Unwesen.

Die Zuschauer kamen bei der Diskussion von ein paar "Ratschkatln", die über alle und jeden im Dorf was zu lästern hatten, aus dem Lachen nicht mehr heraus. Die Dialoge, die den ganz normalen Wahnsinn des Lebens auf den Punkt brachten, trafen ins Schwarze. Irgendwann durfte dann endlich auch der "Rosi", der selbst ernannte "besondere Freund der Zuschauer", an die Gitarre und zeigte beeindruckend, dass er viel mehr als nur viereinhalb Akkorde auf den sechs Saiten beherrscht.

Beim "Annamirl-Zuckerbirl" sang das Trio über einen nicht ganz so geglückten Flirtversuch beim Apres-Ski. Später flogen sogar Büstenhalter auf die Bühne, und spätestens, als die Drei als Cowboys auf dem Kaktus nach Amerika ritten und sich deutlich für das Bayerische Reinheitsgebot aussprachen, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt und der Burghof bebte. Was Musik, Texte und den Gesang anbetraf, war das Trio "einfach Spitze", wie begeisterte Besucher am Ende des Abends feststellten.
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