Grenzregion als Brückenland

Schülerinnen und Schüler der Klassen M8, M9, M10a und M10b der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule besuchten Prag, um sich einen Einblick in Geschichte und Gegenwart der Metropole zu verschaffen. Bild: akp
Kultur
Oberviechtach
27.10.2016
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Die Grenzregion zu Tschechien war über Jahrhunderte Brückenland zwischen Bayern und Böhmen. Viele Relikte in Grenznähe erinnern an die Blütezeit dieser Gegend.

Im GSE-Unterricht machten sich die Schüler der Klassen M8, M9, M10a und M10b der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule ins Nachbarland auf. Sie besuchten Prag, die Hauptstadt von Tschechien, um sich einen Einblick in Geschichte und Gegenwart der Metropole zu verschaffen. In einer Stadtführung durch das historische Prag standen klassische Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.

Unter der Leitung zweier Stadtführer erlebten die Jugendlichen aus der Region Oberviechtach in Begleitung der Lehrkräfte Rosmarie Schauer, Dominik Bauer, Ulrich Büttner, Alois Köppl und Thomas Schwingl in einer mehrstündigen Tour die Weltstadt. Start war bei der Prager Burg auf dem Hradschin, die seit 1000 Jahren das politische Zentrum der Stadt und der Nation ist.

Sie ist mit ihren drei Schlosshöfen das größte geschlossene Burgareal der Welt und heute die Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Der im 14. Jahrhundert gebaute Veitsdom bildete das nächste Highlight. Von den Stadtführern war zu erfahren, dass zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten - wie die Heilig-Kreuz-Kapelle, drei Ehrenhöfe, die Nationalgalerie und das Goldene Gässchen - zum Burgkomplex gehören.

Vom Prager Burgberg führte der Weg der Eisenbarth-Schüler vorbei an historischen Gebäuden und außergewöhnlichen Gartenanlagen zur Karlsbrücke, die zu den ältesten Steinbrücken Europas zählt und die Moldau in 16 Bögen überspannt. Vorbild des Baus war übrigens die Steinerne Brücke zu Regensburg - bereits im Mittelalter ein Exportschlager. Der Altstädter Ring, ein beliebter Platz für Jung und Alt in der Prager City, stand als nächster Besuchspunkt auf dem Programm.

Das Altstädter Rathaus mit seiner astronomischen Uhr, die Teynkirche und das Denkmal für den Reformator Jan Hus waren nur einige Sehenswürdigkeiten dieses Besuchspunktes. Mit vielen neuen Eindrücken, gepaart mit dem Wissen aus dem GSE-Unterricht, trat die Gruppe der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule den Heimweg nach Oberviechtach an.

"Wir werden bestimmt wiederkommen", war der Tenor der meisten Teilnehmer der Fahrt. Viele waren zum ersten Mal in Prag und erlebten die Weltstadt durch die Führung in beeindruckender Weise.
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