Kleines Orchester "Quasi una Opera" begeistert
Liebe, Intrigen und Dummheit

Für die Freunde der Kunst bedankte sich Anna Gierlach (rechts) bei den Musikern für den außergewöhnlichen Abend. Das "erste kleine Salonorchester" mit (von links) Martin Hagmeier, Aleksander Huber, Magdalena Weigert, Michael Weigert und Ulrich Gieseke bescherte dem Publikum einen besonderen Hörgenuss. Bild: weu
Kultur
Oberviechtach
22.11.2016
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Das kleine Orchester "Quasi una Opera" begeisterte die Freunde der Kunst mit einer fiktiven Oper und einer nicht ganz ernst gemeinten Performance. Eine Stimme und vier ausgezeichnete Musiker erfreuten mit bekannten Melodien - Ausflüge inbegriffen.

Oberviechtach/Neunburg. Einen musikalischen Höhepunkt erlebten die Freunde der Kunst im Neunburger Schlosssaal mit dem Konzert des "Ersten kleinen Salonorchesters" mit dem Titel "Quasi una Opera". Eine gewaltige Stimme und vier ausgezeichnete Musiker erfreuten die Besucher mit vielen Melodien aus der Welt der Oper.

"Sonne über Capri"


"Ich begrüße Sie zum größten Opernprojekt aller Zeiten", empfing Michael Weigert vom "Ersten kleinen Salonorchester" die Freunde der Kunst und Musik. Schon der Titel "Quasi una Opera" und die Begrüßung ließen erahnen, dass es sich bei dem Konzert im Schlosssaal um eine nicht ganz ernst gemeinte Performance handelte, die jedoch durch herausragende Musiker, bekannte Opernklassiker und die starke Stimme des Sängers Michael Weigert zu einem Erlebnis wurde. Mit "Nessun dorma" aus der Oper "Tourandot" von Giacomo Puccini wurde der Abend eröffnet.

Wie bei jeder Oper gehe es bei "Quasi una Opera" um Liebe, Leidenschaft, Intrigen und Dummheit, erklärte Weigert und stellte die "Hauptfiguren" der Oper vor, die das Gerüst bildeten, zu dem Magdalena Weigert (Flöte), Ulrich Gieseke (Konzertmeister/Violine), Aleksander Huber (Violoncello), Martin Hagmaier (Flügel) und er selber als Sänger die Musikstücke präsentierten. Franz-Josef, ein Gärtner aus Deutschland, verliebt sich in die Eisverkäuferin Mariella. Bis es zum Happy-End der beiden kommt, gab es viele Intrigen und Hindernisse. Es ging auch nach Italien, wo die "Sonne über Capri" besungen wurde. Der wilde Reigen von "La Danza" von Gioachino Rossini spiegelte die paradiesische Traumwelt des Liebespaars wider und wurde mit langem Applaus bedacht. Mit "Summertime" von George Gershwin und "La donna e mobile" aus "Rigoletto" von Guiseppe Verdi entließ Weigert die Zuhörer in die Pause.

Zwei Zugaben


Das Team der Musikschule um Barbara Nutz und Mitglieder des Fördervereins mit Silvia Tretter an der Spitze boten leckeres Fingerfood vom Buffet an, das gerne angenommen wurde. Nach der kulinarischen Pause ging es mit "Funiculi, funicula" weiter. "Granada", "Vieni sul mar" und "Celeste Aida" durften als Highlights in der fiktiven Oper natürlich nicht fehlen, bis es mit dem bekannten Lied "Dein ist mein ganzes Herz" von Franz Lehar zum glücklichen Ende zwischen Franz-Josef und seiner Mariella kam. Das Publikum, das bekannte Passagen mitsang, belohnte die tolle Leistung mit langanhaltendem Applaus. Das führte zu den Zugaben. "O sole mio" und "Schenkt man sich Rosen in Tirol".

Die beiden Vorsitzenden Anne Gierlach und Monika Krauß überreichten ein Präsent und bedankten sich bei Musikschule und Förderverein für die Gastfreundschaft.
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