Künstlerpfarrer Robert Hegele stellt bis 12. Juni im Museum aus
Skulpturen zu biblischen Themen

Der "Lebensbaum" liegt Pfarrer Hegele besonders am Herzen. Dargestellt sind verschiedene Zeiten und Situationen: Leben in der Familie, Aufbruch ins Leben, Alter und Sterben als Durchgang ins neue Leben. Bild: bgl
Kultur
Oberviechtach
24.05.2016
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Nach dem großen Besucherrekord des Vorjahres hat auch das Jahr 2016 vielversprechend begonnen. Bis Mitte Mai waren es schon über 1000 Besucher, welche die Angebote des Museumsvereins nützten.

Zwei sehenswerte Ausstellungen tragen zu diesem Erfolg entscheidend bei. Die bereits im März gestartete Ausstellung "A Hentvoll firn Wind", die den Weg vom Lein zum Leinen aufzeigt, wurde jetzt bis Juni verlängert. Dabei wird aufgrund des Vortrags von Meinhard Köstler demonstriert, wie der Siegeszug dieser ältesten Naturfaser der Welt vor zwei Millionen Jahren begann und wie im Verlauf der Menschheitsgeschichte die Bearbeitung zu einem hochwertigen Produkt funktionierte. In der Museumsabteilung "Hausnamen und Berufe" sind originale Werkzeuge und Gerätschaften ausgestellt, welche die Bearbeitungskette von der "Riffelkampe" bis zum fertigen Leinentuch aufzeigen.

Dazwischen folgte nach dem Abriffeln der Samenkapseln der Weg über die verschieden Hachelkämme, dem Grob- oder Feinhacheln dann über den Rupfer zum Spinnrad, zum Haspel und schließlich zum Weber.

Am 6. Mai wurde im Kulturzentrum die Ausstellung "Heilende Begegnungen" eröffnet. Diese zeigt Skulpturen und Bilder von Pfarrer Robert Hegele aus Bruckberg. Der 70jährige Künstlerpfarrer hat in seiner seelsorglichen Tätigkeit immer wieder das kreative Element in die Verkündigung einfließen lassen.

Aus der Begegnung mit der Bibel, mit Menschen in verschiedenen Lebenssituationen, mit Menschen in Indien und Guatemala, sowie mit Kranken und Sterbenden sind viele Skulpturen entstanden. Seine Ton- und Bronzeskulpturen führen den Betrachter zur Begegnung mit biblischen Themen. Sie möchten aber auch anregen, die eigenen Bilder und Vorstellungen kreativ umzusetzen. Insgesamt 28 seiner Skulpturen stellt er zur Schau und für jedes seiner Kunstwerke hat er eine verbindende Erklärung zur Bibel parat.

Beide Ausstellungen sind bis einschließlich Sonntag, 12. Juni an den normalen Museumsöffnungstagen zu besichtigen. Am 12. Juni findet um 16 Uhr eine von Theodora Schwärzler geleitete Anschlussmeditation statt. Am Donnerstag, 9. Juni ist der Künstlerpfarrer vor Ort und steht für Fragen zur Verfügung.
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