Maria Schießl setzt in der Kunst die unterschiedlichsten Materialien ein
Plädoyer für die Vielfalt

Kultur
Oberviechtach
08.09.2016
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Oberviechtach/Neualbenreuth. Unter dem Titel "Vielfalt" zeigt die Malerin und Töpferin Maria Schießl zurzeit in Neualbenreuth einen Streifzug durch ihr künstlerisches Schaffen. Die Ausstellung in der Galerie des Sibyllenbades ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet und dauert bis zum 11. November.

Bei der Vernissage gab Werksleiter Gerhard Geiger bei seiner Begrüßung Einblicke in die Biografie und den künstlerischen Werdegang Maria Schießls, die als Fachoberlehrerin für Kunst und Informationstechnologie an der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald tätig ist. Ihre Werke hat sie seit 2008 bereits bei mehreren Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus ist sie regelmäßig beim Frühjahrs- und Weihnachtsmarkt im Doktor- Eisenbarth- und Stadtmuseum Oberviechtach präsent.

In ihren Erläuterungen zu ihrem künstlerischen Credo hob Maria Schießl vor allem die Vielfalt an Materialien und von ihr verwendeten Darstellungsformen hervor, was der Ausstellung in Neualbenreuth auch den Namen gab. Die Bandbreite reicht von Acryl-, Kreide- und Aquarellfarben bis Ton, Gips, Holz, Filz und Metall. Ihre "Spezialität" sind Reliefbilder aus Ton, die in ihrer Art an die Architektur des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser angelehnt sind.

Mit der Ausstellung im Sibyllenbad wird auch die gute Verbindungen zwischen Oberviechtach und Neualbenreuth gestärkt. Erste Kontakte wurden beim Marktmühlentag 2012 in Oberviechtach geknüpft, weiter ging es mit einem Vortrag von Rektor a. D. Meinhard Köstler über Flachs im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum. Dr. Ludwig Schießl wiederum referierte im Sibyllenbad über Doktor Eisenbarth.
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