Salut zu Todestag und Jubiläum

Bei der Tombola fanden die Kinder ihr kleines Glück. Auch Heike Süß freute sich bei der Gewinnausgabe über die strahlenden Gesichter.
Kultur
Oberviechtach
30.08.2016
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Da sich der Todestag von König Ludwig II. heuer zum 130. Mal jährte, wurde ihm beim Kinifest der "Königstreuen Lind" auch die höchste Ehre zuteil. Daneben galt es, noch einen runden Geburtstag zu feiern.

-Lind. Die "Geburtstagskinder" vom vergangenen Wochenende waren die "Königstreuen" selbst, die in diesem Jahr ihr 30. Bestehen feiern konnten. Dabei wurde auch an "Schorsch Reger", den Vater von Vereinswirt Herbert Reger erinnert, der damals die Idee der "Königshuldigung" nach Lind gebracht hatte und damit den Anstoß zur Vereinsgründung gab.

Erinnerung an Gründer


Einige große Bilder vom "Kini" sind auch heute noch im Vereinslokal "Taverne" als dauerhafte Erinnerung zu sehen. Wie jedes Jahr wurde das Fest am Samstagabend mit einem Ehrensalut für den Bayernkönig von den Böllerschützen aus Pirkhof und Windisch-Eschenbach angeschossen. Die "Donnerschläge" aus den Kanonen waren bis Oberviechtach hinein zu hören. Dann aber begann schon der "Run" auf die leckere Schlachtschüssel mit Dotsch aus der königlichen Küche, wobei der Samstag mehr zu einem "Open Air" geworden ist, da wegen des herrlichen Wetters nur wenigsten Gäste im Zelt saßen. Die Meisten blieben lieber im Freien sitzen und konnten sich auch hier die leckeren Speisen und die kühlen Getränke munden lassen.

Da hielt es auch die Kapelle "Bayerisch Blech" nicht auf der Bühne aus. Die Musiker mischten sich "unters Volk", erfüllten "Hörerwünsche" und sorgten so für einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen "Feier- Abend". Der Festsonntag begann für einige schon recht früh mit Weißbier und Weißwürsten. Höhepunkt des Sonntags war einmal mehr das Spiel der "Original Oberpfälzer Blechapostel". Da sorgten die "drei böhmischen Posaunen" innerhalb und außerhalb des Zelts für absolute Ruhe und Aufmerksamkeit und als "Trompetenkönig" Tobi Zeitler seine "weinende Trompete" bis in die höchsten Töne hinauf erklingen ließ, tobten die Zuschauer vor Begeisterung. Auch weitere Solisten zeigten, dass bei den "Blechaposteln" nur die besten Musiker der Region mitspielen. Für die "Sau am Spieß" musste man sich schon ein wenig anstellen. Dabei dauerte es dann nicht lange, bis diese "abgefieselt " und verzehrt war.

Landrat unter Gästen


In der Mittagszeit konnte "Oberkini" Herbert Süß mit Landrat Thomas Ebeling einen Ehrengast begrüßen, der in seiner Amtszeit bereits zum dritten Mal das Fest besucht hat. Wie Ebeling in seiner kurzen Rede betonte, liege ihm das Kinifest besonders am Herzen, da damit eine schöne bayerische Tradition gepflegt und das Gedenken an den Bayernkönig in Ehren gehalten wird. Der Landrat gratulierte auch den "Königstreuen" zu ihren 30. Geburtstag und übergab eine "Jubiläumsgabe".

Am Nachmittag klang das Fest bei Kaffee und Kuchen gemütlich aus. Dieses kann nicht nur wegen des herrlichen Wetters als besonders gelungen bezeichnet werden.
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