"Trio Beatissimo" begeistert in der Marktmühle
Klänge von Barock bis Moderne

Museumsleiter Dr. Karl-Heinz Foißner (links) bedankte sich bei Katrin Schäufl, Veronika Miller-Wabra und Beate Althammer (von rechts) für das Gesprächskonzert. Bild: bgl
Kultur
Oberviechtach
28.09.2016
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Mit einem Gesprächskonzert gastierte das "Trio Beatissimo" im Kulturzentrum in der Marktmühle. Die Ohren des Publikums wurden mit Kleinodien der Kammermusik erfreut.

"Trio Beatissimo" heißt das Ensemble mit Veronika Miller-Wabra (Harfe), Katrin Schäufl (Violine) und Beate Althammer (Flöte). Ihren zentralen Treffpunkt hat diese musikalische Gemeinschaft nach Oberviechtach gelegt. Miller-Wabra und Schäufl sind hier zuhause, während Althammer regelmäßig aus dem niederbayerischen Viechtach anreist.

Die drei Frauen haben sich auf Initiative von Veronika Miller-Wabra zusammengetan und sich besonders der Kammermusik zugewendet. Die Begeisterung an der Musik und die Freude am gemeinsamen Musizieren sorgen dafür, dass trotz weiter Entfernungen in regelmäßigen Abständen geprobt wird.

Auf Einladung des Museumsvereins präsentierte das "Trio Beatissimo" sein neuestes Gesprächskonzert im Kulturzentrum in der Marktmühle. Mit den gespielten Werken spannten die Musikerinnen einen Bogen von der Barockzeit über die Romantik bis in die Moderne. Nach dem "Concerto a tre" von Georg Philipp Telemann zur Eröffnung, erklangen verschiedene Kompositionen von französischen Meistern wie Jacques Ilbert, Claude Debussy und Bernhard Andrés, dessen "Rivages" (Ufer) in der Version von 2009 beim Zuhörer Bilder und Vorstellungen von Szenen am Meeresufer hervorrief. Katrin Schäufl erläuterte die Werke für die Zuhörer, zum Beispiel "Syrinx" von Debussy. Dabei habe sich der Komponist von Ovids Metamorphosen inspirieren lassen und so erinnerten einige Passagen in "Syrinx" an die Panflöte aus Schilfrohr.

Das zahlreiche Publikum quittierte die Darbietungen mit kräftigem Applaus und bekam dafür auch noch eine meisterliche Zugabe geboten. Der Museumsleiter und stellvertretende Vorsitzende des Museumsvereins, Dr. Karl-Heinz Foißner, bedankte sich bei den Musikerinnen mit je einem Blumenstrauß.
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