170 Jahre im Dienst der Stadt

Seit 25 Jahren gehört Hans Löschner (rechts) dem Öffentlichen Dienst an. Dazu überreichten Bürgermeister Heinz Weigl (links) und Personalratsvorsitzender Manfred Ebnet die Dankurkunden und ein Präsent.
Lokales
Oberviechtach
23.12.2014
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Cäcilie Schmid, Inge Tragl, Willibald Wirnshofer und Karolina Zinkl haben ihren Stuhl im Rathaus zwar schon an junge Mitarbeiter abgegeben, doch jetzt wurden die Vorruheständler endgültig in den Ruhestand verabschiedet. Dazu stand noch eine Ehrung für einen Dienstjubilar an.

Die Jahresabschlussfeier im Pfarrheim nutzten Bürgermeister Heinz Weigl und Personalratsvorsitzender Manfred Ebnet dazu, vier verdiente Mitarbeiter aus den Reihen der Stadtbediensteten zu verabschieden. Der Bürgermeister dankte allen Mitarbeitern für die Teilnahme sowie auch seinen beiden Stellvertretern, Christa Zapf und Hans Hösl und auch Altbürgermeister Wilfried Neuber fürs Kommen.

25 Jahre im Dienst

Ebenso wie der Personalratsvorsitzende dankte Weigl den Mitarbeitern der Stadt dafür, dass sie auch in diesem Jahr - jeder an seinem Platz - zum Wohle der Bürger gearbeitet und sich als "Dienstleistungszentrum" in den Dienst für ihre Mitbürger gestellt haben. Nach dem gemeinsamen Essen, angerichtet vom Spitzenkoch Andreas Meier aus Pullenried, nahm Bürgermeister Weigl zunächst die Verleihung der Dankurkunde an den Techniker der Stadt, Hans Löschner vor, der für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst die Dankurkunde des Freistaates Bayern und zusätzlich auch eine Urkunde der Stadt Oberviechtach erhielt. Nach der Vorstellung von neuen Kräften nahmen dann Bürgermeister Heinz Weigl und Personalratsvorsitzender Manfred Ebnet die Verabschiedung von vier langjährigen Mitarbeitern vor, die sich bereits seit einiger Zeit im Vorruhestand befinden und nun endgültig in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Cäcilie Schmid war mehr als 40 Jahre in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig und hat zuletzt, seit 1985 stets zuverlässig und gewissenhaft, die Stadtkasse verwaltet. Wie auch die anderen drei Ruheständler war sie beliebt und bei den Bürgern der Stadt über Jahrzehnte hinweg bestens bekannt, wenn sie manchmal auch an säumige Bürger Mahnbescheide verschicken musste.

Inge Tragl ist bereits im September 1968 eingestellt worden, womit sie es auf über 45 Jahre Arbeitsjahre brachte. Als Personalrätin und Personalratsvorsitzende hat sie sich auch für ihre Mitarbeiter eingesetzt; vielen Bürgern hat sie bei Fragen oder Notlagen bereitwillig geholfen. Lange Zeit war Inge Tragl im Einwohnermeldeamt - auch von den Räumlichkeiten im neuen Rathaus her - erste Ansprechpartnerin für die Bürger, was ihr oft "Nerven wie Drahtseile" abgefordert habe. Dennoch sagte sie im Rückblick: "Schön war meine Arbeitszeit bei der Stadt doch."

Willibald Wirnshofer aus Weiding hatte 1978 seinen Dienst bei der Stadt angetreten und ist im Laufe der Zeit - neben den Sachgebieten - zum "Mann für alle Fälle" geworden, vor allen Dingen was seine Arbeit als Systembetreuer betraf. Wo ein Computer oder ein Drucker nicht lief, war Wirnshofer zur Stelle und sorgte für schnelle Hilfe und Datenfluss. Immer, so das Lob des Bürgermeisters "war Wirnshofer gut drauf". Ob er den Wunsch nach der "Hans-Moser- Imitation" beim gemütlichen Teil des Abends noch erfüllte, ist nicht bekannt.

Märkte organisiert

Bereits seit August 1966, also über 48 Jahre lang, gehörte Karolina Zinkl der Stadtverwaltung an und hat dabei viele unterschiedliche Sachgebiete besetzt. Seit 1998 im Einwohnermeldeamt, im Ordnungsamt und auch als Organisatorin der Märkte tätig, war sie nicht nur in der Region bekannt, sondern wurde auch als zuverlässige Organisatorin geschätzt.
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