34 Kommunionkinder am Altar - Heuer nur eine Feier in der Seelsorgeeinheit
"Wir dürfen bei Jesus sein"

Die Erstkommunikanten versammelten sich nach dem Entzünden der Kerzen um den Volksaltar. Bild: nid
Lokales
Oberviechtach
19.05.2015
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Lautstark kündete am Sonntag der Kolping-Spielmannszug beim Einzug vom Pfarrheim zur Kirche den Tag der Erstkommunion an. 16 Buben und 18 Mädchen erhielten aus der Hand von Stadtpfarrer Alfons Kaufmann erstmals das Sakrament gespendet. Nicht alle kamen aus der Pfarrgemeinde Oberviechtach.

Ordner hatten dafür gesorgt, dass die nahen Angehörigen nicht - wie viele andere Gottesdienstbesucher - mit einem Stehplatz vorlieb nehmen mussten. Stadtpfarrer Alfons Kaufmann war Zelebrant und hatte die Kinder auch in der Schule darauf vorbereitet, unterstützt durch zwölf Tischmütter in fünf Gruppen. An den Kirchenwänden hingen die fantasievoll gestalteten Vorstellungsplakate. Kommunion sei ein aufregendes Fest, sagte Kaufmann in der Begrüßung. Nun aber gelte es in der Kirche zu beten und zu singen: "Wir dürfen bei Jesus sein". Kinder trugen die Kyrie-Rufe vor; wie auch später Meditationstexte.

Zur Predigt trat Kaufmann in den Mittelgang. Er knüpfte an den Inhalt des Evangeliums von der wunderbaren Brotvermehrung an, wo der kleine Junge mit fünf Broten und zwei Fischen eine tragende Rolle spielte. "Mit Kelch und Brot bringen wir auch wenig. Aber wir bringen die beiden Gefäße zum Altar und darin wird gewandelt", sagte der Geistliche. Jesus mache daraus unheimlich viel. In dem Stück Brot sei die ganze Liebe Jesu drin. "Jesus liebt uns so sehr, dass er sich an uns verschenkt", so Kaufmann. Zum Entzünden ihrer Kerzen an der Osterkerze traten die Kommunionkinder vor und bildeten einen Kreis, dem die Wiederholung des Taufversprechens mit dem Taufbundlied folgte. "Wir bitten um Frieden auf der ganzen Welt" lautete eines der Fürbittgebete, die von neun Kindern vorgetragen wurden. Zwei Mädchen brachten Brot und Wein zum Altar. Zum "Vater unser" versammelten sich die Buben und Mädchen um den Volksaltar, wo ihnen dann zur Kommunion der Stadtpfarrer die Hostie reichte und sie damit erstmals dieses Sakrament empfingen.

Paulinus Lesser an der Orgel und die Gruppe Miteinander, die am Seitenaltar positioniert war, gaben mit Spiel und Gesang dem Gottesdienst einen würdigen und feierlichen musikalischen Rahmen. Nach Dankesworten von Kaufmann bildete das Schlusslied "Großer Gott" den feierlichen Abschluss. Danach ging es zu den weltlichen Feiern. Am Nachmittag folgte eine Dankandacht mit Abgabe des Diasporaopfers.

Anders als in den Vorjahren, fand heuer in der Seelsorgeeinheit Oberviechtach/Pullenried/Wildeppenried nur diese einzige Kommunionfeier statt. Von den insgesamt 34 Kommunionkindern kamen 29 aus der Pfarrei Oberviechtach, je eines aus Pullenried und Wildeppenried und drei Kinder schulbedingt von außerhalb.
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