800 Pakete für Freunde in Rivne

Lokales
Oberviechtach
20.10.2014
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Der Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine aus Bayern" hat beschlossen, trotz der prekären politischen Lage in der Ukraine einen Hilfstransport zu starten. Am Donnerstag und Freitag ging es los. Mit an Bord des Lastwagens: 150 Kilogramm Süßigkeiten.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine aus Bayern" vor einigen Wochen entschieden, dass der Hilfstransport stattfinden soll.

"Notwendiger denn je"

Dank der Spendenfreudigkeit der Bevölkerung und einiger Krankenhäuser und Einrichtungen stand nämlich bereits eine stattliche Ladung an Hilfsgütern bereit. "Und Hilfe für die Ukraine ist notwendiger denn je geworden", so die Überzeugung der Mitglieder. In vielen Arbeitsstunden haben sie 800 Pakete eingepackt, registriert und gewogen. Vorsitzender Anton Grauvogl dankte dafür allen Helfern. Er würdigte auch die Spenden von Einrichtungen wie der Uni-Klinik Regensburg oder Reha-Care, die Beatmungsgeräte, Betten, Defibrilatoren, Gehhilfen, Rollstühle und weiteres medizinische Gerät zur Verfügung gestellt haben.

Akkus für Rollstühle

Allein Reha-Care hat Rollstuhl-Akkus im Wert von 1000 Euro für die Hilfslieferung beigesteuert. Doch denen, die Bekleidung, Fahrräder oder andere Hilfsgüter zur Verfügung gestellt hatten, möchte der Ukrainehilfeverein ausdrücklich danken. Am Freitag ging es nun mit der Fracht auf die 1400 Kilometer lange Tour.

Anton Grauvogl und vier weitere Helfer wollen bis zum 24. Oktober wieder daheim sein. Ihre Ziele in der Ukraine sind das Zentralkrankenhaus in Rivne, eine Sozialstation und ein Heim für Straßenkinder. Für die Kinder dort haben sie auch die 150 Kilogramm Süßigkeiten mitgenommen. Alle hoffen nun, dass dem Hilfstransport nicht die Auseinandersetzungen in der Ukraine in die Quere kommen.
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