Abschied vom ehemaligen Stadt- und Kreisrat Josef Blödt - Einsatz für die Heimat
Zuverlässiger Wegbegleiter

Eine große Trauergemeinde hatte sich am Friedhof versammelt und nahm Abschied von Josef Blödt. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
03.11.2014
15
0
Vieles was Josef Blödt in seinem Leben machte, tat er mit Hingabe. Er ließ dabei immer sein Herz sprechen. Im Einsatz für seine Heimat und die Menschen in seiner Umgebung, standen immer die Familie - die Gattin und die fünf Söhne - im Vordergrund. Dies wurde bei den Ansprachen zum Ende des Trauergottesdienstes in der Stadtpfarrkirche deutlich.

Für viele Menschen in der Region war Josef Blödt ein treuer, stets zuverlässiger und allseits beliebter Wegbegleiter. Umso mehr hat sein langes Leiden und sein Tod viele Menschen erschüttert. Stadtpfarrer Alfons Kaufmann hat den Verstorbenen als einen Menschen gewürdigt, dessen Leben immer christlich geprägt war und der sich von 1982 bis 2010 als Pfarrgemeinderat mit Rat und Tat eingesetzt hat. Josef Blödt war 19 Jahre im Oberviechtacher Stadtrat vertreten und sechs Jahre Mitglied im Kreistag. Er hat lange Zeit den Nikolaus beim Christkindlmarkt und zu vielen Anlässen den Doktor Eisenbarth verkörpert.

Zahlreiche Vereine und Organisationen zeichneten ihn für seine Mitarbeit aus und schätzten ihn als beliebten Mitbürger. Dies wurde auch bei den Traueransprachen deutlich: Bürgermeister Heinz Weigl für die Stadt Oberviechtach; stellvertretender Landrat Joachim Hanisch für den Landkreis und die Freien Wähler auf Kreisebene; Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf für die Parteilosen Wählergruppen Oberviechtach und Ortsteile, der langjährige Wegbegleiter Altbürgermeister Wilfried Neuber für den Museumsverein und die AWO; Rektorin Schneider von der Grundschule Winklarn für Lehrerkollegium und Schulamt Schwandorf; Hans Roßmann für die Feuerwehr Oberviechtach, Karl-Heinz Pieper für den TSV Oberviechtach, Josef Dausch für die Stadtkapelle sowie ein Sprecher für die Schiedsrichtergruppe Schwandorf. Sie alle würdigten die großen Verdienste des Verstorbenen und dessen Lebenswerk, sowie auch seine Bescheidenheit, Zurückhaltung und Freundlichkeit. Es wurde das Bild eines Lehrers mit Leib und Seele, eines leidenschaftlichen Schiedsrichters und eines Menschen gezeichnet, der das Herz immer auf dem rechten Fleck hatte.

Einigen Rednern war der Schmerz über den Verlust eines guten Freundes anzumerken, der in vielen Herzen unvergessen bleiben wird. Gott möge ihm, so der Tenor der Reden, alles vergelten, was er im Leben für seine Mitmenschen getan hat.
Weitere Beiträge zu den Themen: Schulamt (1548)November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.