Am Kapellen- und Goldsteig-Naturwanderweg unterwegs
Fernsicht inclusive

Auf Platz drei in Deutschland: Wandern vorbei an der historischen Stätte Obermurach mit Blick in die Ferne der Heimatregion. Archiv: bgl
Lokales
Oberviechtach
02.12.2014
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Elf Kilometer ist der Kapellen- und Goldsteig-Naturwanderweg lang. Er führt vorbei an Kapellen und Naturdenkmälern und punktet mit wunderbarer Fernsicht. Der Wanderer kann seinen Blick einerseits über die Dächer der Eisenbarth-Stadt schweifen lassen, anderseits bis tief in den Bayerischen Wald blicken. Auf Steigen und Forstwegen geht es durch die abwechslungsreiche Natur mit schattigen Wäldern.

Die Wanderroute führt, beginnend beim Gasthaus Grundler in der Bahnhofstraße, vorbei am Freibad zu den Hochhäusern und weiter über den Kreuzweg zur Unterführung der Ostmarkstraße und zum 621 Meter hochgelegenen Johannisberg. Von der St. Nepomuk-Kirche (erbaut im Jahre 1734) mit Panoramablick mündet der Weg nach rechts in die ehemalige historische Handelsstraße zum sagenumwobenen Naturdenkmal Sattelross und ein paar hundert Meter weiter zum "Bildbaum". Dort soll der Legende nach der Heiland selber eine Rast eingelegt haben.

Von hier aus geht es entlang des Qualitätsweges Goldsteig zur historischen, im Jahr 1110 erstmals urkundlich erwähnten Burg Haus Murach. Anschließend über die Walburgis-Kapelle bei Antelsdorf zur ältesten Kirche im Raum Oberviechtach, der Ägidius-Kirche in Hof (12. Jahrhundert) und wieder zurück zum Ausgangspunkt in Oberviechtach.
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