Anfragen der Fraktion - Neue Decke für "schlechteste Straße" im Stadtgebiet
Breitband kurz vor Ausschreibung

Lokales
Oberviechtach
18.10.2014
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Schon öfters diskutiert wurde im Stadtrat der Beitritt zur interkommunalen Zusammenarbeit bei der Klärschlammentsorgung im Landkreis Schwandorf. "Wir brauchen einen Beschluss", sagte der Bürgermeister, der sogleich auch ohne Diskussion einstimmig zustande kam. "Wir sind im Boot", lautete das Ergebnis.

Nur eine Information war der Tagesordnungspunkt "Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) von Plechhammer nach Unterlangau". "Ingenieur Alfred Weiß hat die Straße am 20. September angeschaut", berichtete Bürgermeister Heinz Weigl. "Es ist eine der schlechtesten Straßen im Stadtgebiet", meinte er und betonte: "Der Zuwendungsantrag geht an die Regierung."

Nichtöffentliche Beschlüsse

Die Oberbauverstärkung wird jedoch erst 2015 im Haushalt stehen. Nach der Sanierung soll versucht werden, den GVS-Abschnitt als Kreisstraße abzugeben. Der Bürgermeister gab anschließend noch zwei nichtöffentliche Beschlüsse bekannt. So ging der Auftrag für die Klimatechnik im "Haus der Schwarzstiftung" an die Firma Kälte und Klimatechnik ACS in Burglengenfeld (76 091 Euro); den Auftrag für die Planungsleistungen zum Mischgebiet im Sandradl II (Kanal- und Wasserleitung) hat das Ingenieurbüro Weiß & Partner in Neunburg vorm Wald erhalten.

Bei den Anfragen gab es eine Reihe von Wortmeldungen aus der Fraktion CSU/CWG/Aktive. Barbara Ruhland fragte zum Sachstand "Breitbandausbau" nach. "Siegfried Schollerer von der BreitbandNetwork GmbH war gestern im Haus und bereitet die Ausschreibung vor", informierte der Bürgermeister. Die Zusammenarbeit - zwecks höherer Fördersätze - klappe nun mit der Gemeinde Teunz doch nicht, allerdings sei dies mit Moosbach möglich. "Nächstes Jahr geht es in die Vollen!", so Weigl.

Ruhland hatte dann noch zwei Anliegen zum Sträucher- und Baumschnitt in Pirkhof. "Die Aktionen gehen im November los. Der Bauhof weiß, was zu tun ist", so die Antwort des Bürgermeisters. Tobias Ehrenfried wusste von einem Schreiben aus dem Landratsamt, in dem es um die Frage ging, ob Oberviechtach dem Bündnis für Familien betreten möchte. Laut Weigl sei das Thema bei der nächsten Sitzung auf der Tagesordnung. Dr. Alexander Ried erinnerte den Bürgermeister an eine Aussage vom Frühjahr: "Wir sollten doch im Herbst ein Konzept für Freibad, Friedhof und Jahnstadion erhalten?"

Vorschläge einbringen

"Es gibt kein Konzept, sondern es geht darum wie wir vorgehen", meinte Weigl. Das Badthema sei erst in der letzten Sitzung angesprochen worden, wobei im EFRE-Projekt eine erste Planung erfolge. Beim Friedhof könne er sich vorstellen, die Maßnahmen (rund 200 000 Euro) auf drei Jahre zu verteilen; bei der Sanierung des Jahnstadions müsste ein versierter Sportplatz-Planer zu Rate gezogen werden. "Die Fraktionen sollen melden, was wir bis 2017 machen wollen", bekräftigte Heinz Weigl. Er sei für alles offen; Hauptsache es gehe voran.

"Was ist am Volksfestplatz los?", fragte Lydia Eckert nach. Wie der Bürgermeister mitteilte, wird der Platz für die Dauer von sechs Wochen einer Schmiede als Lagerstätte überlassen.
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