Angehende Kinderpflegerinnen mit Programm für behinderte Gäste betraut
Kinderbetreuung mit Schwung

Am meisten machten den Besuchern aus der Behinderteneinrichtung die gemeinsamen Spiele und Bewegungsübungen Spaß, da hatten sich die angehenden Kinderpflegerinnen viel einfallen lassen. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
30.03.2015
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Theorie ist gut, doch Praxis ist noch besser, das haben kürzlich einmal mehr die angehenden Kinderpflegerinnen der Klasse 11 der Staatlichen Berufsfachschule in Oberviechtach erfahren. Eine sinnvolle Kinderbeschäftigung erwies sich dabei als Knackpunkt.

Zum wiederholten Male befanden sich Kinder aus "St Gunther", einer Chamer Behinderteneinrichtung in Oberviechtach. Schon weit vor diesem Projekttag in der Berufsfachschule waren die angehenden Kinderpflegerinnen gefordert, denn sie mussten diesen Tag selbstständig mit einer behindertengerechter Gestaltung planen und dafür alle nötigen Vorbereitungen treffen. Immerhin werden sie ja bald in ihr Berufsleben entlassen und müssen dort auch mit behinderten Kindern umgehen können.

Als die kleinen Gäste aus Cham ankamen, war alles generalstabsmäßig vorbereitet. Es gab Kennenlernspiele, alle gemeinsam sangen das Lied "Warum du fröhlich bist" und die Besucher durften Fingerabdrücke machen. Außerdem unternahmen sie eine "Frühlingsreise". In einer anderen Gruppe wartete das Handpuppenspiel "Rotkäppchen" auf Zuschauer. Die Kinder durften einen Sternengucker oder Tulpen basteln. Mit einem großen Schwungtuch spielten sie "Vögel im Wald" oder bauten sich einen Iglu und sangen "Jetzt fängt das schöne Frühjahr an".

Für das gemeinsame Mittagessen waren die Tische frühlingshaft dekoriert, da schmeckte das Essen gleich noch besser. Als sich am Nachmittag der abwechslungsreiche Tag in der Oberviechtacher Berufsfachschule seinem Ende zuneigte, wären die Kinder gerne noch ein wenig geblieben, doch die Busse warteten schon, und auch für die Kinderpflegerinnen ging ein gelungener Tag seinem Ende entgegen.

Natürlich musste das Projekt auch noch nachbereitet und ausgewertet werden - und zwar in einer Reflexionsrunde mit den Praxisanleiterinnen und Lehrkräften. Dabei gab es dann auch das verdiente Lob.
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