Anliegen auf Tagesordnung gebracht und Blick geschärft
Ideen- und Taktgeber

Lokales
Oberviechtach
20.01.2015
0
0
Tobias Ehrenfried, der stellvertretende Fraktionssprecher von CSU/CWG/Aktive, ließ bei der Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) die vergangen acht Monate Stadtratsarbeit Revue passieren. "Die Fraktion und Junge Union haben Wort gehalten", stellte er fest.

Wesentliche Anliegen der JU wie freies WLAN in der Innenstadt, die Verbesserung der Qualität der städtischen Spielplätze, sowie die Errichtung von Hundekot-Beutelspendern nannte er als Beispiele, die ohne die JU-Stadträte nicht auf die Tagesordnung gekommen wären. Die Fraktion sei Ideen- und Taktgeber für eine gute Entwicklung der Stadt.

"An der Seite der Bürger um die beste Lösung ringen", gab Ehrenfried als Richtschnur für die Fraktionsarbeit der nächsten fünf Jahre vor. Dabei bemängelte er, dass nicht nur die Argumente der Hälfte des Stadtrats regelmäßig übergangen würden, sondern vor allem auch die Bürger der Stadt. Dies sei vor allem bei der beschlossenen Ampelregelung deutlich geworden, bei der die Forderung nach einer Beteiligung der Betroffenen und der Wirtschaft als Zeitverschwendung abgelehnt wurde. Kreisvorsitzende Bettina Lohbauer lobte das gute Team in Oberviechtach. Mit zwei Stadträten und einem Kreisrat könne man nun auch etwas bewegen. Dennoch bedürfe es immer neuer Bemühungen der Jungen im Landkreis. Landrat Thomas Ebeling bedankte sich bei allen Anwesenden für einen "phänomenalen" Wahlkampf. Er wisse sehr genau, was gerade auch der JU-Ortsverband in Oberviechtach für einen Einsatz gezeigt habe.

Landtagsabgeordneter Alexander Flierl blickte zurück auf die vielen anstrengenden Wahlkämpfe: "Wir hätten diese Zeit nicht so gut gemeistert, gäbe es keine JU." Bei den Herausforderungen der kommenden Zeit sei es erforderlich, dass die "jungen Konservativen" ihre Stimme bei allen wesentlichen Themen erheben, von der Finanz- über die Asylpolitik bis zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum.

Es seien gerade die Jungen in der CSU, die für Werte eintreten und auch in der Kommunalpolitik den Blick für das Wesentliche geschärft haben. Er bedankte sich vor allem bei den beiden JU-Stadträten Dr. Ried und Tobias Ehrenfried. Gerade diese beiden hätten in neun Monaten schon mehr Wortmeldungen verbucht als andere in einer vollen Wahlperiode.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.