Anmerkungen in der Bürgerversammlung reichen vom Kreisverkehr bis zu überhängenden Sträuchern
Von "intelligenter Ampel" bis Windrad

In seinem Vortrag blendete Bürgermeister Heinz Weigl auf ein, vor allen Dingen was die Bautätigkeit in Oberviechtach anbetrifft, ereignisreiches Jahr zurück. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
21.11.2014
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Nach Streifzügen durch weitere Themen hatte der Bürger das Wort. Manfred Beer und Sigi Roßmann stellten massiv in Frage, ob die geplante Verkehrsregelung an der Kreuzung vor dem "Haus der Schwarz-Stiftung" mit der Regelung durch eine "intelligente Ampel" zum einen sinnvoll sei und überhaupt gelingen könne. Die Ein- oder Durchfahrt nach und durch Oberviechtach werde durch diese Ampel noch weniger attraktiv und es entstehen unnötige Wartezeiten, so die Sprecher.

Auch im Tourismusbereich, so Manfred Beer, müsse massiv nachgesteuert werden; hier wäre ein "Miteinander" zwischen Stadt und Gastronomie gefragt. Verständlicherweise in Verärgerung brachte den Bürgermeister die Aussage von Sigi Roßmann, er habe sich von seinem Schwager am Landratsamt Schwandorf für den geplanten Kreisverkehr an der alten AOK ein "Gefälligkeitsgutachten" fertigen lassen, was Bürgermeister Weigl aber auch Landrat Thomas Ebeling als eine nicht nachvollziehbare Unterstellung auch gegenüber dem Leiter der Verkehrsbehörde am Landratsamt entschieden zurückwiesen und über diese Aussage sichtlich verärgert waren.

Adolf Uschold sprach die "unendliche Geschichte" mit den überhängenden Begrünungen auf den Gehsteig im Bereich des Bischofsweges an und stellte fest, dass bereits bei der Wahl des zweiten und dritten Bürgermeisters die Weichen im Stadtrat wieder auf Konfrontation gestellt worden sind. Weiterhin rügte Uschold die Ablehnung auf Sitzungsverlegung auf einen anderen Wochentag, der es auch MdL Alexander Flierl ermöglicht hätte, an den Stadtratssitzungen teilzunehmen. Andere Kommunen wären froh, ein Landtagsabgeordneten in ihren Reihen zu haben. Die Aussage des Bürgermeisters, 16 Stadträte sollten sich nicht nach einem richten müssen, stellte Uschold nicht zufrieden.

Hans Niebauer sprach die schlechten Geländeverhältnisse rund um den Marktweiher an und Viktor Gitter wollte wissen, was denn nun auf dem Platz des abgerissenen "Freitag- Hauses" in der Sailergasse wird. Abschließend bat Sigi Roßmann den Bürgermeister noch, möglichst rasch, zusammen mit der Bürgerinitiative Windrad, eine weiteres Argumentationspapier gegen das Windrad in Niesaß auszuarbeiten. Damit solle erreicht werden, dass dieses Projekt, gegen das sich auch die Mehrheit im Stadtrat ausgesprochen hat, nicht verwirklicht werden kann.
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