Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Oberviechtach steigt auf 5,1 Prozent - Ansonsten stabile ...
Der Frost schwächt die Baubranche

Lokales
Oberviechtach
27.02.2015
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Der Arbeitsmarkt in der Region hängt weiter im Griff des Winters fest: Vor allem wegen Entlassungen in der Baubranche ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar leicht angewachsen. Bei der Oberviechtacher Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit waren knapp 380 Personen ohne Job registriert.

Wie die Daten aus dem aktuellen Arbeitsmarktreport offenbaren, stieg die Arbeitslosigkeit im Zeitraum von Januar auf Februar um rund 25 Personen bzw. 7,1 Prozent. Dieser laut Agentur "leichte Anstieg" ist auf weitere Entlassungen von Beschäftigten in den Branchen des Bau- und Baunebengewerbes zurückzuführen.

Mitte des auslaufenden Monats waren im Oberviechtacher Agenturbezirk insgesamt 376 Arbeitnehmer ohne Beschäftigung gemeldet. Mit Blick auf den Februar des Vorjahres entwickelte sich die Arbeitslosigkeit vergleichsweise günstig: Gegenüber 2014 sank die Zahl der Leute ohne Job um acht Prozent.

Die Arbeitslosenquote kletterte von 4,8 Prozent im Januar auf 5,1 Prozent im Februar. Vor einem Jahr lag die Februar-Quote noch bei 5,6 Prozent. Im aktuellen Berichtsmonat meldeten sich rund 110 Personen arbeitslos, 20 Personen bzw. 22 Prozent mehr als im Februar des vergangenen Jahres.

Im Gegensatz zu den Baubranchen, zeigte sich der Arbeitsmarkt in den vom Saisongeschehen unabhängigen Wirtschaftszweigen weiterhin stabil. In der Arbeitsagentur Oberviechtach meldeten die Betriebe seit Jahresbeginn 40 sozialversicherungspflichtige Stellen neu zur Besetzung, fünf Angebote weniger als im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres.

Der Blick in die Statistik zeigt weiterhin, dass von den Arbeitslosen im Agenturbezirk 71,8 Prozent männlich (270 Personen) und 28,2 Prozent weiblich (106) sind. Der Großteil der Leute ohne Job - nämlich 43,4 Prozent - ist 50 Jahre und älter. Der zweitgrößte Anteil (25 Prozent) entfällt auf Personen über 55 Jahre. Langzeitarbeitslose sind insgesamt 65 gemeldet.

Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf blieb die Arbeitslosigkeit im Februar nahezu unverändert auf dem Stand des Vormonats. Während sich im Februar eigentlich regelmäßig die Arbeitslosigkeit jahreszeitlich bedingt nochmals erhöht, blieb heuer ein Anstieg fast völlig aus.

Mitte des auslaufenden Monats waren im Gesamtbezirk, der die Landkreise Schwandorf, Cham, Amberg-Sulzbach sowie die kreisfreie Stadt Amberg umfasst, insgesamt 10 870 Arbeitnehmer ohne Beschäftigung, das sind rund 50 Personen mehr als im Januar. Im Vergleich zum Februar des vergangenen Jahres ging die Arbeitslosigkeit um rund 360 Personen zurück.

Von Januar auf Februar blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,7 Prozent, im Vorjahrsmonat lag sie bei 4,8 Prozent. Im Vergleich zu damals meldeten sich aber rund 50 Arbeitnehmer mehr arbeitslos.
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