"Aus" für morsche Baumriesen

Eine Linde und ein Ahorn auf dem Vorplatz der Johannisbergkirche sollten aus sicherheitstechnischen Gründen entfernt werden. Dieser Meinung ist der Bauausschuss, nachdem auch Förster Markus Lobinger die zwei maroden Bäume begutachtet hatte.
Lokales
Oberviechtach
26.02.2015
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Der Bauausschuss trat am Dienstag an ungewöhnlicher Stelle zusammen. Zunächst wurde im Bauhof die Pflasterauswahl für den neuen Parkplatz "Hütgraben" getroffen. Im Feuerwehrhaus ging die Sitzung dann mit Bauanträgen und der Diskussion über marode Laubbäume weiter.

Bürgermeister Heinz Weigl und die Stadträte fanden sich am Dienstagnachmittag zur Bauausschuss-Sitzung im Bauhof ein, wo sie gemeinsam mit Architekt Thomas Wilnhammer, Dipl. Ingenieur Dietmar Hammerl und Bauunternehmer Michael Baumer die anstehende Bepflasterung für das Parkplatzareal "Hütgraben" begutachteten. Nach ausführlicher Beratung wurde auch die Art der Sitzbänke für diesen Bereich festgelegt.

Einige Bauvorhaben

Nach einer nichtöffentlichen Sitzung mit Architekt Wilnhammer leitete Bürgermeister Heinz Weigl im Gemeinschaftsraum des Feuerwehrhauses zur öffentlichen Sitzung über. Erfreulicherweise hatten die Räte über sechs Bauanträge zu befinden, denen sie allen das gemeindliche Einvernehmen erteilen konnten. Als sehr gefällig empfand der Ausschuss das Bauvorhaben von Nico und Annett Thein in der Dr.-Max-Schwarz-Straße, die einen Anbau sowie eine Terrassenüberdachung und eine Dachgaube planen. Ebenso problemlos empfanden sie die Errichtung einer Dachgaube, die Michael und Elisabeth Feierfeil in der Sudetenstraße beantragten. Johann Ringlstetter plant in Eigelsberg den Umbau des bestehenden Wohnhauses mit Anbau eines Esszimmers sowie einer Terrassenüberdachung. Auch Johann Schmid möchte auf das bestehende Wohnhaus in der Teunzer Straße zwei Dachgauben anbringen. Da es planungsrechtlich keine Einwände gibt und die Nachbarn einverstanden sind, stellte der Antrag von Josef und Tanja Spießl zum Neubau eines Holzschuppens sowie zu zwei Anbauten an das Wohnhaus und einem Carport in der Nepomukstraße kein Problem dar. Auch der Teilabbruch einer Scheune und der Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle durch Johann Baumer in Nunzenried wurden als harmonische Ergänzung begrüßt.

Eberesche "gesund"

Abschließend musste sich das Gremium mit zwei Anträgen innerhalb der Baumschutzverordnung beschäftigen. Die Kirchenverwaltung der katholischen Kirchengemeinde beantragte die Fällung von zwei maroden Laubbäumen. Eine Linde und ein Ahorn am Vorplatz der Johannisbergkirche wurden bereits von Förster Markus Lobinger begutachtet, der erhebliche Schäden bestätigte. Da die Sicherheit nicht mehr gegeben ist, stimmten die Stadträte einer Entfernung mit der Forderung nach einer adäquaten Ersatzbepflanzung zu.

Dem Antrag von Ulrich Roßmann und Alois Früchtl zur Entfernung einer Eberesche in einer Gartenanlage an der Teunzer Straße konnte der Bauausschuss nach einer Ortsbesichtigung nicht zustimmen, da es sich hier um einen gesunden Baum handle. Hans Hösl bat in einer Anfrage darum, das alte Buswartehäuschen am Johannisberg überprüfen zu lassen und es gegebenenfalls zu erneuern.
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