Automatische Reanimation mit "Lucas 2"
Hilfe für Ersthelfer

Bei der Vorführung war zu sehen, dass das automatische Reanimationsgerät "ganz schön hämmert". Die Bedienung ist deshalb ausgebildeten Fachkräften, wie den "First Respondern", vorbehalten. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
26.11.2015
23
0
Dass bei einem Herzstillstand ohne zu zögern eine Reanimation erfolgen muss, weiß jeder ausgebildete Ersthelfer. Doch auch jeder andere Bürger sollte sich nicht scheuen, Hilfe zu leisten, denn alles ist besser als Untätigkeit.

Damit den Ersthelfern - bei der Feuerwehr sind es die "First-Responder-Kräfte" - ihre Arbeit erleichtert werden kann, gibt es das automatische Reanimationsgerät "Lucas 2". Bei einer Vorführung im Schulungsraum der Oberviechtacher Stützpunktwehr stellte Stephan Obermeier, Gebietsleiter der Physio Control, das Gerät in Theorie und Praxis vor. Wie Obermeier ausdrücklich betonte, soll dieses nicht die manuelle Reanimation ersetzen und keinesfalls dürfe gewartet werden, bis es am Unfallort eintrifft. Nach wie vor gilt: "Reanimation so schnell und intensiv wie möglich und nötig!" Jedoch könne dieses Gerät einen erschöpften Ersthelfer ablösen oder die Reanimation während eines Krankentransports oder im Hubschrauber aufrecht erhalten.

Bei der Vorführung wurde deutlich, dass das automatische Reanimationsgerät "ganz schön hämmert" und wirklich nur von daran ausgebildeten Kräften eingesetzt werden sollte.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.