Bauausschuss bespricht Pflanzplan für Hütgraben
Grün statt Steinwüste

Die Pflasterarbeiten im Hütgraben sind weit fortgeschritten. In den Pflanzbuchten zwischen den Parkplätzen werden bis Anfang November über 20 Bäume gesetzt. Die Stufen (links) führen zum Stadtbach. Bild: Portner
Lokales
Oberviechtach
22.10.2015
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Auf den neuen Parkflächen im Entlastungsstellplatz "Hütgraben" spitzt schon das Gras zwischen den Pflastersteinen hervor und auch die Stufen hinab zum Stadtbach sind gesetzt. "Die nächsten 14 Tage soll gepflanzt werden", sagte Bürgermeister Heinz Weigl am Dienstagnachmittag bei der Sitzung des Bauausschusses.

Amtsrat Peter Spichtinger stellte dazu den vom Landschaftsarchitekten Gerald Eska erarbeiteten Pflanzvorschlag vor. Der Bretterzaun beim Stadtbach wird mit einer Rankhilfe versehen und erhält auf Höhe des Pavillons mit Clematis und Geißblatt etwas "Blühendes". Zwischen den Parkbuchten sind "Löcher" für Hochstamm-Bäume mit kleinerer Krone ausgespart (wie Mehlbeere, Vogelbeere, Hopfenbuche, Chinesische Birne), wobei im hinteren Bereich Winterlinden gesetzt werden. "Grün ist wichtig, auch um die Stadel etwas zu kaschieren", sagte der Bürgermeister und verwies darauf, dass die Bepflanzung mit den Anliegern abgesprochen wurde. "Es sind etwas viele Bäume", meinte Barbara Ruhland (CWG). Weigl sieht dies nicht so: "Im Sommer ist der Schatten angenehm. Außerdem soll der Parkplatz keine Steinwüste sein, sondern mitten in der Stadt auch eine Art Grünanlage."

Spichtinger unterstrich dies und verwies auf die Mittel im Städtebau-Förderungsprogramm: "Die Maßnahme hat deshalb auch einen anderen Anspruch." Der Kostenplan für die Anpflanzung lag bei der Sitzung am Dienstag noch nicht vor.
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