Bei Wertung erneut brilliert

Stabführer Reinhard Lößl (oben rechts) und Vorsitzender Tobias Baumer (links daneben) zeichneten langjährige Mitglieder und aktive Spielleute mit Urkunden aus. Bild: ekl
Lokales
Oberviechtach
27.03.2015
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Der Spielmannszug kann positiv in die Zukunft blicken: Knapp die Hälfte der Spielleute sind unter 18 Jahre alt und an Flöten und Trommeln wurden vier Zugänge begrüßt. Bei der Jahreshauptversammlung gab es noch weitere Gründe für zufriedene Mienen.

Vorsitzender Tobias Baumer begrüßte die aktiven und passiven Mitglieder des Kolping-Spielmannszuges Oberviechtach, sowie einige Ehrengäste. In einer Schweigeminute wurde den verstorbenen Mitgliedern Anna Spichtinger und Karl Senft gedacht.

Immer zur Stelle

Bürgermeister Heinz Weigl dankte dem Verein für sein Engagement, vor allem für den Dienst an der Jugend. Stadtpfarrer Alfons Kaufmann bedankte sich ausdrücklich für die musikalische Gestaltung verschiedenster Feiern und Festzüge. Michael Herzog und Martin Zimmermann lobten den Klangkörper für die tatkräftige Hilfe bei der Altkleidersammlung und dem Festspiel. In ihrem Jahresrückblick zeigten Vorstand Tobias Baumer, Stabführer Reinhard Lößl und Jugendvorstand Lukas Eckl die zahlreichen Aktivitäten auf. Neben der alljährlichen Faschingsfeier und dem Zeltlager mit der Stadtkapelle, standen auch neue Aktionen auf dem Programm. So veranstaltete die Jugend einen gemeinsamen Kochabend. Der Besuch des Regensburger Bischofs Voderholzer stellte für ganz Oberviechtach ein kleines Highlight dar. Außerdem machte sich die Jugend über die Neugestaltung des Probenraums, insbesondere der Stühle, her.

"Ausgezeichnet"

Auch vergangenes Jahr nahm der Spielmannszug wieder an einer Wertung teil. In Bärnau stellte der Klangkörper mit dem Prädikat "ausgezeichnet" wieder einmal sein musikalisches Können unter Beweis. Der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Josef Ferstl, nahm die Ehrungen vor. Neben den aktiven Musikern wurden dieses Jahr auch zahlreiche fördernde Mitglieder geehrt (siehe Kasten). Danach wurden die fleißigsten Musikanten, die besonders oft bei Proben und Auftritten anwesend waren, mit einem kleinen Gutschein belohnt. So macht es allen Spaß, weiter am Ball zu bleiben.

Bei den Anträgen regte Josef Hauer an, zukünftig an Fronleichnam einen Weckruf zu spielen, so wie es früher der Brauch war.
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