Betrieb der Mitteleuropäischen Rohölleitung (Mero) bis Waidhaus läuft weiter
Auflagen nach 100 Einwänden

Lokales
Oberviechtach
17.12.2014
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Für den rund 179 Kilometer langen, auf bayerischem Gebiet verlaufenden Trassenabschnitt der bestehenden Mitteleuropäischen Rohölleitung (Mero) - vom oberbayerischen Vohburg an der Donau nach Waidhaus - hat die Regierung von Oberbayern den Weiterbetrieb genehmigt.

Die Leitung ist notwendig, um zwei Raffinerien der Tschechischen Republik mit Rohöl zur Weiterverarbeitung zu versorgen. Die Regierung von Oberbayern hat nach einem Anhörungsverfahren und einer umfangreichen Umweltverträglichkeitsprüfung private Einwendungen und Stellungnahmen von rund 100 Behörden, Gemeinden, anerkannten Vereinen und sonstigen Trägern öffentlicher Belange soweit wie möglich berücksichtigt.

Das erfolgte über Auflagen insbesondere zur Sicherheit der Leitung, zur Wasserwirtschaft, zum Immissionsschutz und zum Katastrophenschutz. Die Regierung von Oberbayern ist für die Genehmigung von landkreisübergreifenden Rohölleitungen bayernweit zuständig.

Der Planfeststellungsbeschluss enthält alle erforderlichen Erlaubnisse, Planfeststellungen, Ausnahmen und Befreiungen. Dieser wird - nach Ankündigung - in den Verwaltungsgemeinschaften Oberviechtach, Schönsee und Neunburg sowie in der Stadt Oberviechtach zwei Wochen zur Einsicht ausliegen. Der Feststellungsbeschluss ist zudem abrufbar auf der Internetseite www.regierung.oberbayern.bayern.de.
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