Bewegung unter der Straße

Eine ganze Reihe von "Fachkompetenz" warf einen Blick in die Pläne. Schließlich soll am Ende alles "unter der Erde" sein, wenn die Straße neu asphaltiert wird. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
04.05.2015
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Viele Diskussionen gab es um die Verkehrsregelung an der Kreuzung beim "Haus der Stiftung". Die Installation einer Ampelanlage ist nun beschlossene Sache. Doch vor dem Asphaltieren der Straße muss alles unter der Erde sein. Beim Ortstermin wurden die Arbeiten koordiniert.

Damit in allen Bereichen "eine Sprache gesprochen wird" und um die Planungen und Arbeiten auch zeitlich koordinieren zu können, trafen sich das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach und verschiedene Firmenvertreter wegen der Errichtung einer Lichtzeichenanlage an der Kreuzung St 2159/SAD 42 und Nunzenrieder Straße zu einem Ortstermin am "Haus der Stiftung".

Arbeiten vergeben

Wie bekannt ist, weist diese Kreuzung im Bereich der Staatsstraße mit Einmündungen der Kreisstraße SAD 42 und in die Nunzenrieder Straße ein sehr hohes Verkehrsaufkommen auf. Es kommt hier für die Kraftfahrer, die sich innerorts oder durch Oberviechtach bewegen, immer wieder zu Beeinträchtigungen und Wartezeiten. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach hat deshalb das Ingenieurbüro Wolfram in Stuttgart damit beauftragt, entsprechende Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation zu erarbeiten. Dies hatte zum Ergebnis, dass für diese Kreuzungen eine Lichtzeichenanlage zur Ausführung kommt. Die Kosten hierfür tragen die Straßenbaulastträger, der Freistaat Bayern, der Landkreis Schwandorf und die Stadt Oberviechtach jeweils anteilig. Der Errichtung der Ampelanlage stimmte der Stadtrat am 16. Dezember 2014 zu.

Die Bauarbeiten wurden zwischenzeitlich ausgeschrieben und an die Firma Baumer Hoch- und Tiefbau GmbH in Oberviechtach vergeben. Im Zuge der Ampel werden auch die Fahrbahnen in der Bezirksamtstraße und der Nunzenrieder Straße verbreitert, um jeweils eine zusätzliche Abbiegespur zu erhalten. Darüber hinaus wird die Oberdecke im Bereich "Watzlikstraße - Schönseer Straße" erneuert. Im Vorfeld dieser Arbeiten sind auch noch umfangreiche Wasserleitungs- und Kanalbauarbeiten auszuführen. Auch die Telekom und das Bayernwerk werden noch Arbeiten verrichten. Um dies alles entsprechend koordinieren zu können, wurde ein Ortstermin anberaumt, bei dem wesentliche Punkte für die Bauabwicklung besprochen wurden.

Viele Experten

Teilnehmer an diesem Ortstermin waren Bürgermeister Heinz Weigl, Baudirektor Gottfried Weishäupl, Eduard Gleich und Herr Lachner (alle vom Staatlichen Bauamt), Manfred Dirscherl von der Straßenmeisterei (Bauleitung), Architekt Christian Schönberger als Planer des Geschäftshauses und des Drogeriemarktes, Landschaftsarchitekt Korbinian Schönberger als Planer der Außenanlagen.

Von der Stadt Oberviechtach waren Dipl.-Ing. (FH) Hans Löschner, Sachbearbeiter Wolfgang Ruhland und Wassermeister Michael Welnhofer anwesend, sowie Johann Böckl vom Ing.-Büro Weiß & Partner aus Neunburg vorm Wald, Stefan Liegl und Patrick Frischholz vom Bayernwerk, Albert Schötz von der Firma Fiber & Radio (Breitbandausbau), Hans-Georg Singer, von der Telekom, Michael Kramer von Kabel Deutschland, Bauunternehmer Michael Baumer sowie Alfred Wutz.
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