Blick für Naturwissenschaften

Die Sieger von "Science Fair", zusammen mit der Jury und den Ehrengästen, freuen sich über ihren Erfolg beim Wissenswettbewerb. Bild: lg
Lokales
Oberviechtach
04.05.2015
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"Science Fair" will die Jugendlichen früh an naturwissenschaftliches Arbeiten unter Einbeziehung des Internets heranführen. Der Wettbewerbscharakter spornt die Jungforscher an. Mit welchen Themen sie sich dabei beschäftigten, brachte Eltern und Gäste zum Staunen.

Wie kann man Nagellack aus Textilien entfernen? Wie viel Kartoffeln braucht man, um 230 Volt für die Steckdose zu erzeugen? Wie kann man den Geruch von Schuhen reduzieren? Diesen und ähnlichen Fragen aus dem Alltag widmeten sich in den vergangenen Wochen die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums.

35 Schülerteams

Im Zuge der Virtual Science Fair unter dem Motto "Forscher für die Zukunft" beschäftigten sich die Siebtklässler unter der Koordination von Oberstudienrat Johannes Klug mit selbst gewählten Aufgaben und Fragestellungen und untersuchten diese mit naturwissenschaftlichen Methoden. Den Teams standen ehemalige Schüler, Eltern und Kooperationspartner des OGOs als Mentoren zur Seite, die über eine schulinterne Internetplattform wertvolle Tipps und Hinweise zu den Experimenten oder auch zur Präsentation der Ergebnisse gaben.

Vorgestellt wurden die Resultate der 35 Schülerteams bei der "Science Fair" (Wissensmesse) in der Aula des Ortenburg-Gymnasiums. Nach einer musikalischen Eröffnung durch die Big Band wurden die Gäste durch physikalische Show-Versuche von Schülern der zehnten Jahrgangsstufe auf den naturwissenschaftlichen Tag eingestimmt. Oberstudiendirektor Günter Jehl und stellvertretender Landrat Jakob Scharf lobten in ihren Grußworten das große Engagement der Schülerinnen und Schüler und hoben den Stellenwert der naturwissenschaftlichen Fächer in heutiger Zeit hervor.

Als Anwärter für ein MINT Excellence Center fördert das Gymnasium in Oberviechtach mit solchen Veranstaltungen die Jugendlichen im naturwissenschaftlichen Bereich. Zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und Mitschüler ließen sich von den Nachwuchsforschern die Experimente erklären und staunten über manche Ergebnisse, etwa wenn Hannah Eckl, Julia Irlbacher und Leonie Reng die "Rote Emma" der "Blauen Elise" gegenüberstellten. In einer umfangreichen Testreihe verglichen die Schülerinnen ph-Wert, Nitrit- und Stärkegehalt der beiden alten Kartoffelsorten und überprüften darüber hinaus noch die Wurzelbildung.

Mit Geschmackstest

Neben diesen traditionellen Kartoffel-Arten wurden auch noch "normale" Supermarkt- und Biokartoffeln untersucht. Die Gäste konnten dann zusätzlich selber einen Geschmackstest vornehmen, denn aus allen vier Sorten bereiteten die Schülerinnen leckere Chips.
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