Brennpunkte offen legen

Die Führungsmannschaft des CSU-Ortsverbandes mit Vorsitzenden Christian Schneider (rechts) und Geschäftsführer Philipp Troppmann (Vierter von rechts) hat sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
13.03.2015
12
0

Politik nicht mit Worten - sondern mit Arbeit machen. Das will der CSU-Ortsverband Oberviechtach, was bei der Jahreshauptversammlung deutlich wurde. Christian Schneider erhielt wieder das Vertrauen als Vorsitzender und bekam einen jungen Geschäftsführer an seine Seite gestellt.

Kurz gefasst hat Vorsitzender Christian Schneider seinen Tätigkeitsbericht bei der Hauptversammlung im Gasthof "Zur Post". Schließlich stand eine lange Tagesordnung auf dem Programm. Im Gedenken an die Verstorbenen erinnerte Schneider an Ehrenmitglied Fritz Schießl, dessen Verdienste er noch einmal würdigte. Sein besonderer Dank galt Landtagsabgeordneten Alexander Flierl, durch dessen maßgebliche Intention 45 Beamtenstellen in den Landkreis und davon 20 Stellen nach Oberviechtach verlagert werden, was eine Sanierung des Amtsgerichts und mehr Kaufkraft zur Folge habe.

Runde Tische organisiert

In Sachen Krankenhaus Oberviechtach sei Asklepios von MdL Flierl und Landrat Thomas Ebeling an einen "runden Tisch" gerufen worden, was die ausdrückliche Zusage zum Erhalt zur Folge hatte - und auch steigende Belegzahlen. Insgesamt sei 2014 ein sehr intensives Arbeitsjahr gewesen, doch es habe sich gelohnt - auch im Hinblick auf die Erfolge bei den Landrats- und Landtagswahlen. Schneider erinnerte an runde Tische zu brennenden Themen und listete auf, wann und wo sich der CSU-Ortsverband in Verbindung mit der Jungen Union und der Frauen-Union um die Probleme der Bevölkerung gekümmert habe. Nach 23 Beitritten hat der Ortsverband nun 116 Mitglieder. Doch hier mache nicht die Quantität, sondern die Qualität Mut auf eine gute Zukunft der Region, denn es seien engagierte und junge Bürger beigetreten, die mitgestalten wollen. Schneider leitete zur Stadtratsarbeit über. Die mangelnde Bereitschaft zu einer guten Zusammenarbeit sei schon bei der ersten Sitzung deutlich geworden, als die Mehrheitsfraktion der CSU den dritten Bürgermeisterposten verwehrte.

Auch Fraktionssprecher Stefan Schwander hatte nicht gerade Positives von der Stadtratsarbeit zu berichten, denn von den eingereichten Anträgen der CSU-Fraktion sei ein Großteil "abgeschmettert", oder unter dem Deckmantel der Mehrheitsfraktion auf andere Weise verwirklicht worden. Der Wille zu einer guten Zusammenarbeit im Stadtrat sei durch ablehnende Haltung der Mehrheitsfraktion wieder einmal zu einer Illusion geworden. Es werde im Stadtrat nicht mit- sondern eher gegeneinander gearbeitet, was dem Wohl des Bürgers nicht dienlich sei.

Auch Lydia Eckert, Vorsitzende der Frauen-Union und Dr. Alexander Ried, der Vorsitzende der Jungen Union, trugen ihre Arbeitsberichte vor. Sie machten damit deutlich, dass sie das gesellschaftliche Leben in der Region aktiv mitgestalten, die Finger auf offene Wunden legen und der Mehrheitsfraktion immer wieder vor Augen führen wollen, dass Politik nicht mit Worten, sondern durch Arbeit gemacht wird.

Schulden tilgen

MdL Alexander Flierl wies in seinem Grußwort auf die positive Arbeit der CSU in Bayern, aber auch in der Oberpfalz, im Landkreis und im Ortsverband Oberviechtach hin. Diese habe gerade in den vergangenen Tagen, mit der Ämter-Umverteilung gezeigt, dass von der Stärkung des ländlichen Raumes in der CSU nicht nur geredet, sondern dementsprechend gehandelt werde. Als einziges Land in Europa mache Bayern nicht mehr weitere Schulden, sondern sei bestrebt, Schulden zu tilgen. Auch Landrat Thomas Ebeling löse sein Wahlversprechen ein und sei mit der Schuldentilgung von 2,3 Millionen Euro auf dem richtigen Weg.

Die Kreisumlage werde um ein halbes Prozent gesenkt, was den Kommunen immerhin 620 000 Euro mehr in ihren Kassen lässt. Auch die Schlüsselzuweisungen des Freistaates seien so hoch wie nie zuvor, was den Kommunen eine finanzielle Entlastung bringt. "Bei der CSU steht in erster Linie der Mensch und dessen Wohl im Fokus. Dafür gilt es optimale Bedingungen zu schaffen und dafür steht die CSU", betonte Flierl. Ein weiterer Artikel zu den Ehrungen von langjährigen Mitgliedern folgt.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.