Bürger nehmen Angebote an

Das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum erweist sich als Erfolgsgeschichte. Dies wurde beim Rückblick in der Ausschuss-Sitzung deutlich. Bild: weu
Lokales
Oberviechtach
09.04.2015
0
0

Für das Freibad war 2014 ein eher schlechtes Jahr. "Trotzdem hält der Stadtrat daran fest und will die Attraktivität des Kleinkinderbereichs steigern", sagte Bürgermeister Heinz Weigl im Ausschuss "Jugend, Kultur, Sport und Tourismus". Im Ferienprogramm gibt es heuer ein neues Angebot.

Nachdem Bürgermeister Heinz Weigl die Stadträte und Vereinsvertreter zur Sitzung "Jugend, Kultur, Sport und Tourismus" begrüßt hatte, gab er die Verschiebung der Sportlerehrung auf Anfang Juni bekannt. 115 Badetage gab es in der vergangenen Saison zu vermelden, bemerkte er in seinem Sachstandsbericht. Mit 14 945 Besuchern eher ein schlechtes Jahr und trotzdem halte der Stadtrat weiterhin einstimmig am Freibad fest. Auch die Steigerung der Attraktivität des Kleinkinderbereichs habe man sich als Aufgabe für die nächsten Jahre gestellt.

Geocaching mit Pirates

Ein Erfolgserlebnis ist das Ferienprogramm. Die Kinder, die hier tolle Sachen erleben, seien auch sehr dankbar dafür. Der Bürgermeister sagte allen Vereinen und Behörden, die sich beteiligen, seinen Dank. Im Jahr 2015 werde das Programm mit dem Geocaching der Black Pirates um eine neue Attraktion bereichert. Sehr gut wird die städtische Bibliothek angenommen und die rund 12 000 Medien werden rege ausgeliehen. Auch die Fernleihe wird sehr gut genützt und ist für Schüler und Studenten wichtig. Der Bürgermeister dankte allen Lesepaten für die beliebten Vorlesestunden. Stadtrat Matthias Zimmermann sprach für die Jugendbeauftragten und nannte als Meilenstein die Teilnahme am Dialogforum der Initiative "Bildungsregionen in Bayern", wo er im Arbeitskreis "Herausforderung des demografischen Wandels" mitarbeitet.

Der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirche, Udo Weiß, erinnerte an ein ereignisreiches Jahr 2014 mit einer aufsehenerregenden Aktion, bei der 20 000 Blumenzwiebel in die Erde gebracht wurden und ein riesiger Lutherkopf im Kirchgarten erblühte. Das Jubiläumsjahr der Auferstehungskirche wurde mit Konzerten, Vorträgen, ökumenischen Andachten und abwechslungsreichen Veranstaltungen gefeiert.

3286 Gäste gezählt

Der Vorsitzende des Museumvereins, Wilfried Neuber, blickte auf ein ganz besonderes Museumsjahr zurück, konnte man doch das zehnjährige Vereinsjubiläum und die Fertigstellung der Maßnahme "Weiterentwicklung" feiern. "Wir haben, wie schon seit Jahrzehnten, den ehrenamtlichen Betrieb sichergestellt", betonte Neuber. Bei 100 Öffnungstagen mussten neben den Führungen und den Ausstellungsaufsichten mehr als 400 Stunden geschultert werden. 3286 Gäste besuchten das Museum und die drei Ausstellungen.

Dankbar erwähnte er auch die Programmbereicherung von Jeanette Ring, die von Ehrenbürgerin Erika Odemer gesponsert wird, und dass man vonseiten der Stadt seit August eine Fachkraft für die Museumspädagogik zugesagt bekommen hat.

Manfred Beer berichtete in Vertretung des Vorsitzenden von einem durchwachsenen Besuch des Doktor-Eisenbarth-Festspiels.

Sehr gut wurde die Nachmittagsvorstellung angenommen, ebenso das Markttreiben, das mit neuen Ständen belebt wurde. Das Rockkonzert war ein großer Erfolg und werde wiederholt. Dazu kamen die ausverkauften Aufführungen vom "Brandner Kasper", an dem sich der Festspielverein tatkräftigt beteiligt hatte. Zwei Fahrten nach Hann.-Münden standen ebenso auf dem Plan wie die Fahrt zum Musical nach Viechtach. Der neue Fundus wurde bezogen, in dem nun die ersten Festspielproben laufen.

Auf Nachfrage von Stadtrat Dr. Alexander Ried wird der Begriff "Stadtmarketing" in den Ausschuss-Titel "Jugend, Kultur, Sport und Tourismus" aufgenommen.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.