Den Blick auf Gott ausrichten

Einer alten Tradition folgend wird Christus in der Monstranz durchs Dorf getragen. Feuerwehr, Vereine und die Gläubigen der Expositur Wildeppenried sind betend mit dabei. Bilder: frd (2)
Lokales
Oberviechtach
25.08.2015
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Schon als kleiner Bub ist Alois Hammerer oft und gerne in die Kirche seines Heimatdorfes gegangen. Beim Bartholomäusfest am Sonntag war es für ihn eine besondere Freude und Ehre, den Festgottesdienst zelebrieren zu dürfen.

Es ist schon immer etwas Besonderes, wenn Pfarrer Alois Hammerer, der direkt neben der Kirche aufgewachsen ist, beim Bartholomäusfest den Festgottesdienst zelebriert. Die Wildeppenrieder freuten sich deshalb am Sonntag, dass "ihr Alois" wieder in seine Heimatgemeinde gekommen ist und bei der Prozession den Leib Gottes in der Monstranz durchs Dorf trug.

In der Predigt wies der Geistliche darauf hin, dass der Heilige Bartholomäus, auch Nathanael genannt, schon recht früh erkannte, dass Jesus der Sohn Gottes ist - auch wenn er aus Nazareth kam, woher der Meinung des Volkes nach, nichts Gutes kommen konnte. Ab diesem Zeitpunkt habe er immer seinen Blick auf Gott gerichtet und sei auch als Märtyrer für ihn gestorben. Auch wir Menschen, so Pfarrer Alois Hammerer, sollten unser Leben so einrichten und gestalten, dass wir Gott nie aus den Augen verlieren. In der Prozession zog die Glaubensgemeinde durchs Dorf und betete zu Gott, damit er Menschen und Häuser segnen und vor Schaden bewahren möge.

Nach dem Festgottesdienst warteten schon die dampfenden Weißwürste und süffiges Weißbier auf die Gäste. Der Vorsitzende der Wildeppenrieder Feuerwehr, Christian Eckl, sprach im Namen der drei veranstaltenden Dorfvereine (Feuerwehr, Kriegerverein und Gartenbauverein) und dankte den Nachbarvereinen und der Bevölkerung fürs Kommen. Sein besonderer Gruß galt dem Landtagsabgeordneten Alexander Flierl, Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Heinz Weigl, dessen beiden Stellvertretern und den zahlreich anwesenden Stadträten, die schon den Festgottesdienst mitgefeiert hatten oder zum anschließenden Frühschoppen gekommen waren.

Nach der Andacht am Nachmittag freuten sich die Gäste über ein vom Gartenbauverein angerichtetes leckeres Kuchen- und Tortenbuffet zum Kaffee. Während sich die Kinder auf dem Spielplatz oder in der Hüpfburg austobten, genossen die Erwachsenen das gute Fuchsberger Bier und die Grillschmankerln im Zelt oder auf den Bänken im Freien. Bei guter Unterhaltung wurde bis in den Abend hinein gefeiert.
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