Doch etwas schlauer als der Fuchs

Möglichst viele Gegenstände aus dem Behältnis holen und sich möglichst alle merken, das war auf der letzten Station gefragt.
Lokales
Oberviechtach
15.10.2015
4
0

Wenn der Fuchs schlau ist, dann müssen seine Jäger noch ein wenig schlauer sein. Sie dürfen sich von falschen Fährten nicht ablenken lassen und auch Schnelligkeit führt nicht immer rasch zum Ziel. Das hat sich bei der "Fuchsjagd" des ADAC-Ortsclubs wieder bewahrheitet.

Ein Dutzend Teams nutzte bei herrlichem Wetter die Möglichkeit, an der "Fuchsjagd" des ADAC-Ortsclubs teilzunehmen. Los ging es beim Autohaus Zwack und wer die Spuren des Fuchses richtig deutete, kam bei der ersten Station am Buswartehäuschen in Niesaß an.

Falsche Fährten gelegt

Dort galt es, bei "Kultfahrzeugen" wie Ferrari, Jaguar, Mercedes, Mustang oder BMW die PS-Zahlen, die Motorart, das Baujahr und weitere technische Daten zu wissen oder zu erraten. Wer weitere "falsche Fährten" liegenließ kam nach Pertolzhofen. Hier mussten die Teilnehmer einen Slalomparcour vor dem und eine Runde um den "Berzhofer Feststodl" in einer beliebigen Zeit zu fahren, und dies weitere zwei Mal in der exakt gleichen Zeit zu wiederholen.

Neuerungen vorgestellt

Wie die Auswertung ergab, ist das den meisten Teams, möglicherweise auch dank der mitgeführten Stoppuhren oder Handys, gut gelungen und es gab meist nur Abweichungen um wenige Sekunden. Dass die Fuchsjagd auch sehr lehrreich sein kann, war auf der weiteren Station in Denglarn festzustellen. Dort wurden von Fahrlehrer Josef Herdegen einige seit September 2015 geltende Neuerungen im Straßenverkehr "abgefragt". Weiter gab es Punkte für diejenigen, die wussten, welche Anhänger mit welchen Gesamtgewichten (Fahrzeug und Anhänger) mit dem B- Führerschein gefahren werden dürfen.

Nachdem einige Teilnehmer sich doch durch falsche Fährten irritieren ließen und einige Kilometer mehr als erforderlich gefahren waren, konnte der Fuchs in Person von Stefan Eiser von allen Teams vor der Schlossschänke in Kröblitz bei Neunburg gestellt werden. Hier durften die Teams einige Sekunden in einem Behältnis kramen und mussten sich von den Utensilien darin möglichst viele merken, wofür es Punkte gab. Weitere Punkte gab s für ein möglichst hohes Kartenhaus.

"Geheimnis" gelüftet

Nachdem die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen mit Spannung die Auswertung abgewartet hatten, dankte ADAC-Ortsvorsitzender Max Zwack für die wieder ansprechenden Teilnehmerzahlen und für die gute Organisation der Fuchsjagd durch das "Eiser-Team". Nachdem Eiser die "Musterlösungen" bekanntgegeben hatte, konnte das Geheimnis der erreichten Punktzahlen gelüftet werden.

Als Siegerteam konnte sich die Familie Kraus, als Zweitplatzierte die Familie Lang und als Drittplatzierte das Team Kühner/Frauendorfer feiern lassen. Sie erhielten Gutscheine für den Weinabend mit Büfett des ADAC-Ortsclubs am 31. Oktober im Pfarrheim Oberviechtach.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.