Dr. Oskar A. Schmid: Auch Vitamin C kann helfen - Vortrag bei "Klinik im Dialog"
Methoden gegen den Schmerz

Dr. Oskar A. Schmid zeigte auch viele Bilder vor. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
02.05.2015
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Schmerzen an Gelenken und an der Wirbelsäule lindern und damit Lebensqualität schaffen mit modernen und natürlichen Methoden: Darum ging es im Vortragsabend des Gesundheitsvereins. Rund 130 Zuhörer wollten sich die Tipps nicht entgehen lassen.

Der Vorsitzende des Gesundheitsvereins, Professor Dr. Oskar A. Schmid, informierte dabei über aktuelle Methoden und Verfahren der Schmerztherapie. Die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie das Drei-Stufen-Schema der Weltgesundheitsorganisation zur physikalischen Therapie standen dabei ebenso zur Diskussion wie Operationen an der Wirbelsäule und den Gelenken.

Im Bereich der physikalischen Therapie sei der Physiotherapeut in der Regel als wichtiges Glied einzubinden, so der Mediziner. Elektrotherapie oder Magnetfeldtherapie, therapeutische Maßnahmen mittels Akupunktur, darunter auch die moderne Laser-Akupunktur, könnten Bestandteil einer Behandlung sein. Zu berücksichtigen sein dabei der Patient in seiner Ganzheit. Dass auch gezielte Operationen als Teil eines Schmerztherapiekonzeptes sinnvoll sein können, demonstrierte der inzwischen sehr bekannte Operateur Schmid anhand einer Patientin mit Hüftgelenksarthrose. Nach einer Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes habe sie ihre Schmerzmedikamente wieder weitestgehend reduzieren können.

Auch moderne Verbandstechniken wie das Kinesio-Taping sind im Therapiekonzept des Arztes ein fester Bestandteil. Dazu konnten Bilder gezeigt werden von Therapieanwendungen im Bereich der Wirbelsäule, Schulter und den übrigen Gelenken. Der Vorsitzende des Gesundheitsvereins erläuterte, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Schmerzinfiltrationstechniken an der Wirbelsäule und an Gelenken bestehen. Zahlreiche Verschleißerkrankungen und Bandscheibenleiden seien in einem schmerztherapeutischen Konzept gut zu behandeln. Der Arzt machte auch deutlich, wie notwendig eine gute Nährstoffversorgung inklusive Vitamin C für eine gute Heilung und Reduktion des Schmerzes ist. So könnten größere Operationen und Aufenthalte auf Intensivstationen binnen kurzer Zeit einen Vitamin-C-Mangel erzeugen und somit ein schnelles Abheilen verhindern. Manchmal sei deshalb eine Gabe von Vitamin C über die Vene eine sinnvolle Ergänzung. Auch spezielle Eigenbluttherapien können seiner Ansicht nach die Verhältnisse im Gelenk oder im gesamten Körper verbessern. "Schmerzen lindern mit möglichst viel Eigenkraft des Körpers mit wissenschaftlich fundierten Methoden", fasste der Referent seinen Therapieansatz zusammen. Nicht zuletzt stellte er auch klar, dass sein Belegarztvertrag mit dem Krankenhaus in Oberviechtach bis zu seiner Rente dauert. Daran halte er fest und darauf dürften die Patienten auch weiter zählen.

Der nächste Vortragsabend des Gesundheitsvereins findet am 24. September um 19.15 Uhr im Vortragssaal des Asklepios-Krankenhaus statt.
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