Drei Jahre für ein Maximum

Feuerwehrvorsitzender Hans Roßmann (links) und Festleiter Paul Bauer geizten nicht mit Lob für die zahlreichen Helfer, die beim 150-Jährigen im Juli mit angepackt haben. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
01.10.2015
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Ein Fest der Superlative sollte es werden - mit Spaß und Frohsinn bis zuletzt. Das hatte sich die Feuerwehr Oberviechtach schon vor drei Jahren beim Gründen eines Festausschusses vorgenommen. Jetzt war es Zeit für eine Bilanz.

Die Feuerwehr hat ihre Pläne für ein Fest der Superlative vom 10. bis zum 13. Juli umgesetzt. Diese Zufriedenheit konnte man aus allen Berichten der Verantwortlichen heraushören, als sich die Oberviechtacher Wehr mit allen, die dazu beigetragen haben, in der geräumigen Fahrzeughalle zur Abschlussfeier traf. Die "Einbürgerungszeremonie" eines "Neu-Bayern" leitete über zu einem leckeren Abendessen als Dank für die Mithilfe.

Arbeitsteilung

Mit von der Partie bei dieser Abschlussfeier waren Schirmherr Bürgermeister Heinz Weigl und Ehrenschirmherr Karl-Heinz Stoppa, ebenso Josef Irlbacher von der Firma Blickpunkt Glas. Auch Fahnenmutter Rita Flierl und Vertreter der Bundeswehr sowie Abordnungen von Vereinen, die mit verschiedenen Arbeiten an den Festtagen betraut waren, durften nicht fehlen.

Mit einem großen Dankeschön eröffnete Feuerwehr-Vorsitzender Hans Roßmann die Feier und man konnte ihm vom Gesicht ablesen, dass die Freude über das Gelingen der Festtage immer noch die Erinnerung prägt. "Was wäre ein Fest ohne Festbraut, Festdamen und Festmädchen", fragte sich der Vorsitzende und zählte weitere Faktoren auf: die Jugendfeuerwehr mit ihrer Schauübung, der städtische Bauhof als Helfer in allen Belangen sowie die Bundeswehr, die beim Zeltauf- und abbau anpackte. Die Pfarrer Alfons Kaufmann und Dr. Harald Knobloch hatten für einen feierlichen Gottesdienst gesorgt, der Frauenbund einen Blumenteppich beigesteuert. Roßmanns Dank galt auch dem Obst- und Gartenbauverein für die Fertigung des Triumphbogens, den Landwirten für die Parkplätze auf ihren Grundstücken, den Vereinen für ihre Hilfeleistung sowie den Betreuern der Partnerwehren aus Freeport und Krestice. In diese Danksagung eingeschlossen waren auch Sponsoren aus der Geschäftswelt und nicht zuletzt der Festausschuss.

Unerwarteter Todesfall

Festleiter Paul Bauer erinnerte an den Start der Vorarbeiten vor drei Jahren. Allerdings stockte damals allen der Atem, als der damalige Festleiter Reinhold Pronold unerwartet im März 2013 starb. "Aber es musste weitergehen, und es ging weiter bei der Organisation", so der Nachfolger Paul Bauer. Dabei würdigte er vor allem Hans Kiesl mit seiner Mannschaft für die Zusammenstellung eines einzigartigen Festzugs und Hans Roßmann mit seinem Helferteam.

Petra Hösl habe sich als Werbungsspezialistin erwiesen, das Team um Christoph Fröhlich mit Willibald Wirnshofer und Georg Lang habe für eine "Festschrift der Superlative" gesorgt. Voll im Griff hatte die "bildhübsche Festbraut" Christina Roßmann ihre 35 Festdamen und Festmädchen. Am Freitag, 10. Juli, war es dann soweit. Mit einem Standkonzert am Marktplatz, dem Gedenken im Heldenhain und dem Auftritt der Stadtkapelle mit ihren fast 50 Musikern im Festzelt begann die Jubiläumsfeier. Am Samstag folgten ein Seniorennachmittag und "25 Jahre Jugendfeuerwehr", abends war das Bierzelt mit den "Schürzenjägern" zum Bersten voll.

Am Festsonntag strahlten die Festdamen mit ihren prächtigen Kleidern. "Der Kirchenzug, der Gottesdienst, die Menschenmassen, der Festzug, das knallvolle Festzelt bis in die späte Nacht hinein: Es war einfach überwältigend und Gänsehaut pur", so beschrieb der Festleiter den Festsonntag. Der Montagabend sorgte dann nochmals für ein volles Zelt. Nach weiteren Rückblicken des Kassiers Robert Hoffmann und Kommandant Dietmar Hein mündete der Abend in ein gemütliches Beisammensein.
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