Drei Pächter zur Auswahl

Reinhold Malzer (rechts), der den Soldatenheim-Umbau begleitet hat, führte die Delegation mit Karl Holmeier (Zweiter von rechts) durch das Emil-Kemmer-Haus und erläuterte die Umbaumaßnahmen. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
26.07.2015
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Einem beliebten Gebäude leiht er seinen Namen, sein Wirken ist längst nicht so bekannt: Dabei war Emil Kemmer Bundestagsabgeordneter. Jetzt gibt es Hoffnung, dass das nach ihm benannte Soldatenheim bald wieder eröffnet wird.

Emil Kemmer, der sich für das Projekt eingesetzt hat, ist noch zur Bauzeit des Soldatenheims verstorben. In den vergangenen Monaten ist das Gebäude umfassend renoviert worden, doch wer wird jetzt die Gaststätte pachten? Diese Frage bewegt nicht nur die Mitglieder des Kuratoriums Soldatenheim, sondern auch die Öffentlichkeit - und den Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier. Er machte bei seiner "Sommerreise" durch seinen Stimmkreis auf Einladung des CSU-Ortsverbandes im Soldatenheim Station.

Für Umbau eingesetzt

Der Kuratoriumsvorsitzende und Oberviechtacher Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Alexander Brux, wie auch Reinhold Malzer, der die Delegation durch das Soldatenheim führte, wussten das zu schätzen. Schließlich habe sich Holmeier für den Umbau dieses Hauses eingesetzt. Während der Umbauphase war der Abgeordnete öfter vor Ort und hatte sich auch intensiv mit der Suche nach einem geeigneten Pächter befasst.

CSU-Vorsitzender Christian Schneider, JU-Ortsvorsitzender Dr. Alexander Ried, FU-Vorsitzende Lydia Eckert, CSU-Ortsgeschäftsführer Philipp Troppmann und weitere Vorstandmitgliedern machten nun gemeinsam mit Holmeier die Runde durch das renovierte Soldatenheim. Und Oberstleutnant Brux konnte mit einer guten Nachricht aufwarten: Es gibt demnach drei Interessenten an der Neuverpachtung. Sie sollen nun ihre Vorstellungen über die Führung des Soldatenheimes am 29. Juli einem ausgewählten Gremium erläutern. Möglicherweise kann noch an diesem Tag die Entscheidung fallen, wer nun tatsächlich als Gastronom ins Emil-Kemmer-Haus einzieht. Mit einer Eröffnung ist aber auch dann erst im Oktober oder November zu rechnen, da der neue Pächter auch eine gewisse Zeit braucht, um seine Pläne zu verwirklichen, gab der Kommandeur zu bedenken.

Reinhold Malzer, der nun schon seit vier Jahrzehnten mit diesem Haus befasst ist, erläuterte die Geschichte des Emil-Kemmer-Hauses, das 1966 eingeweiht wurde. Bei der 15 Monate andauernden Renovierung sind in das Oberviechtacher Soldatenheim 2,7 Millionen investiert worden, der Parkplatz vor dem Haupteingang habe allein 400 000 Euro gekostet.

Küche begeistert

Beim Rundgang war die Delegation vor allem von der nagelneuen Küche, der Barrierefreiheit im Haus und von dem neuen Flair des großen Saales begeistert. Holmeier gab der Hoffnung Ausdruck, dass diese schöne Haus bald wieder mit Leben erfüllt und wieder zum Treffpunkt zwischen Soldaten und Zivilbevölkerung wird - unter der Regie eines guten Pächters.
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