Durchhaltevermögen der Bauherrn beeindruckt Politiker und Behördenvertreter
"Niad naugem zwingd alles"

Eine einmalige Leistung ist der Bau des Mehrgenerationenhauses für Leader-Manager Hans Michael Pilz vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Neumarkt. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
04.10.2015
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Stellvertretende Bürgermeisterin Christa Zapf würdigte bei der Einweihung des Mehrgenerationenhauses das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Auf ihr Konto gehen 5400 freiwillig geleistete Arbeitsstunden.

Die Freude über die glückliche Fertigstellung des Hauses mit seiner vielseitigen Verwendbarkeit lasse sicher schnell manche Schwierigkeiten vergessen, die der Bau mit sich brachte. Nicht nur die Tanzgruppe, die Krabbelgruppen der AWO und auch die Senioren hätten hier ein einmaliges Zuhause gefunden. "Sicher werden sich bald weitere Gruppen und Vereine finden, die das Haus für ihre Veranstaltungen nutzen können", zeigte sich Zapf überzeugt.

Mit der Überlassung des Grundstücks, einem Zuschuss von 91 000 Euro, einer Bürgschaft von rund 200 000 Euro und der Übernahme von Wasser-/Kanalanschlusskosten habe auch die Stadt dem Jugendwerk spürbar unter die Arme gegriffen. Dem Verein wünschte die stellvertretende Bürgermeisterin für die Zukunft eine stete Weiterentwicklung viel Erfolg und viel Freude an dem neuen Haus.

Das Gemeinschaftswerk beeindruckte auch stellvertretenden Landrat Arnold Kimmerl. Der Verein habe sich hier schon etwas getraut und somit bewahrheite sich das Sprichwort "Niad naugem zwingd alles". Dieses Durchhaltevermögen war auch für den Landtagsabgeordneten Franz Schindler ein Thema. Er war sich sicher, dass diese neue Einrichtung in Oberviechtach weit in den Landkreis hinein strahlt. Der AWO-Landesvorsitzende, Professor Dr. Thomas Beyer, fragte sich: "Wo gibt's denn so was wie in Oberviechtach, ein Gespann wie Neuber und Welnhofer. Hier zeigt sich, wie es gelingt, wenn eine Idee hartnäckig verfolgt wird und daraus dann etwas Sinnvolles entsteht."

Leader-Manager Hans Michael Pilz vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Neumarkt bezeichnete die neue Einrichtung als eine Verbindung der Generationen. Was hier der Verein geleistet habe, sei einmalig. Welnhofer, den er beim Goldwaschen kennengelernt habe, sei für ihn ein "Stehaufmännchen". "Wir sind stolz auf das, was hier geschaffen wurde", merkte Pilz an.
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