Einsatz verbindet Generationen

Mit berechtigtem Stolz präsentieren die Schüler ihre Auszeichnung, mit der ihre ehrenamtliche Arbeit auf freiwilliger Basis gewürdigt wird. Zu den Gratulanten gehörte auch Landrat Thomas Ebeling (hinten Mitte). Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
04.08.2015
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Wer sich schon in jungen Jahren für andere im Ehrenamt engagiert, bildet damit auch seine eigene Persönlichkeit und ist für die Gesellschaft ein wertvoller Mitbürger. 32 junge Menschen des Ortenburg-Gymnasiums (OGO) zeigen, wie das Ehrenamt anfangen kann.

Viele der Schüler haben bereits wiederholt am Projekt "Soziale Betreuung" teilgenommen. Sehr stolz darauf, dass eine vor fünf Jahren begonnenes Projekt bereits zur Tradition geworden ist, zeigte sich der Leiter des OGO, Oberstudiendirektor Günter Jehl.

Er brach eine Lanze für die jungen Menschen der Klassen sieben, acht und neun: sie müssen nicht, sondern sie gehen gerne zu den Heimbewohnern im Oberviechtacher Alten- und Pflegeheim.

Dabei spüren sie , dass dieser Kontakt mit älteren Menschen auch der eigenen Persönlichkeitsbildung förderlich ist und bei ihren "Tätigkeitsberichten", die sie mit einer guten Portion Humor vortrugen, war zu spüren, dass sie die älteren Menschen einfach mögen und gerne mit ihnen beisammen sind.

Verbundenheit gezeigt

Den Begrüßungspart vor der Verleihung der Ehrenamtsnachweise übernahm Altenheim-Geschäftsführer Karl-Heinz Stoppa, der sich darüber freute, dass Landrat Thomas Ebeling, Oberstudiendirektor Günter Jehl, die Leiterin der Fachstelle Senioren am Landratsamt Schwandorf Eveline Seitz und die Bürgermeister Christa Zapf (Oberviechtach), Martin Prey (Niedermurach), Adolf Hammer (Teunz) und Manfred Dirscherl aus Weiding mit ihrem Kommen den hohen Stellenwert dieser sozialen Aktion herausstellten.

Damit haben sie die Jugendlichen auch ermuntert, sich weiterhin im Ehrenamt zu engagieren. Das unterstrichen mit ihrer Anwesenheit auch die beiden Gesellschafter Georg Rückerl, Peter Spichtinger und die bedien Vertreter des Heimbeirats, Anton Pscheidl (Vorsitzender) und sein Stellvertreter Oswald Deyerl. Landrat Thomas Ebeling und zweite Bürgermeisterin Christa Zapf sprachen den Schülern und Projektleiter Studienrat Stephan Sturm ihre Anerkennung für dieses "generationenverbindende" Projekt aus, mit dem positive Ausrufezeichen auch für andere Jugendliche gesetzt werden.

Dieser Kontakt zwischen Jung und schon etwas älter und die damit verbundenen Zuwendung stärke beide Seiten und hinterlasse nachhaltige Eindrücke, sowohl bei den Schülern, als auch bei den Senioren. Nachdem Studienrat Stephan Sturm Ablauf das Projekt erläutert hatte, geben einige Schüler ihr "Erfahrungsberichte" ab und stellten dabei heraus, dass der Umgang mit den Senioren bei Spiel und Unterhaltung und manchmal auch bei Gesang einen nachhaltigen Eindruck bei ihnen hinterlasse.

Symbolischer Dank

Dann aber gab es für die Schüler die begehrten "Ehrenamtsnachweise", in denen steht, dass sich die Schüler im sozialen Bereich engagiert und über das ganze Schuljahr hinweg im Alten- und Pflegeheim Oberviechtach ehrenamtlich um die Senioren gekümmert haben, was besondere Anerkennung verdiene. Mit einem Mittagessen bedankte sich die Heimleitung bei den Schülern für ihren Einsatz.
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