Einstimmige Beschlüsse für verdichtetes Bauen innerhalb der Stadt - Schöne Lage im "Wiesengrund"
Suche nach Bauland intensivieren

Lokales
Oberviechtach
24.07.2015
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Der für 20. Juli anberaumte Scopingtermin am Landratsamt, für drei Projekte der städtischen Bauleitplanung, fand nicht statt. "Die Sachbearbeiter wollen sich die Gegebenheiten erst vor Ort anschauen", informierte Amtsrat Peter Spichtinger die Stadträte. Allerdings sei er trotzdem nach Schwandorf gefahren und könne auch mit einigen Details dazu aufwarten, wie die Rechtsaufsicht die Lage sieht.

Die Stadt will derzeit keine neuen Baugebiete auf der "grünen Wiese" ausweisen, sondern bestehende Straßen, Wasserleitungen und die Kanalisation besser ausnutzen. "Es ist notwendig, sich Gedanken über verdichtetes Bauen zu machen", bekräftigte Bürgermeister Heinz Weigl.

So ist ein neues Baugebiet "Im Wiesengrund" angedacht. "Die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplanes ist ohne Scopingtermin möglich; wir können die 9000 Quadratmeter überplanen", erklärte Spichtinger, was mit einem einstimmigen Beschluss abgesegnet wurde. Wie Weigl betonte, lag dafür ein Antrag von der CSU vor. "Das Gebiet liegt schön, ein Lärmpuffer zum Freibad wird beachtet und außerdem war es schon im Flächennutzungsplan vorgesehen", so der Bürgermeister.

Ein weiteres Projekt betrifft die 13. Änderung des Flächennutzungsplanes im Sandradl II. Laut Peter Spichtinger sei auch hier die angestrebte Nutzungsänderung für einen Bolz- bzw. Spielplatz möglich, was ebenfalls von den Stadträten einstimmig befürwortet wurde. So wird der Bolzplatz (2209 Quadratmeter) zu einem allgemeinen Wohngebiet, sowie auch eine Teilfläche (1800 Quadratmeter) des rund 4000 Quadratmeter großen Spiel- und Bolzplatzes westlich der Kardinal-Bengsch-Straße. Wie Stefan Schwander von der CSU/CWG/JW-Fraktion anmerkte, spreche beim Spielplatz nichts gegen eine Bebauung; beim Bolzplatz hätten Anlieger aber Bedenken angemeldet.

Ohne Beschluss blieb die geplante Erweiterung des Industriegebietes an der Ostmarkstraße (Entwicklung aus Flächennutzungsplan). "Hier müssen wir erst mit dem Landratsamt sprechen", betonte der Bauamts-Chef.
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