Erfolg mit 4500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden und einer Portion Optimismus
Kein Fußballplatz ohne Idealismus

Lokales
Oberviechtach
15.06.2015
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"Es war ein harter Weg", bekennt Michael Welnhofer, Vorsitzender der AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß, wenn er über die Schritte von den ersten Plänen bis zur Realisierung des Mehrgenerationenhauses nachdenkt.

"Anfangs haben alle gesagt, dass wir das sowieso nicht schaffen", erzählt der 59-Jährige. Keiner habe dem kleinen Verein zugetraut, dieses Großprojekt zu stemmen. Jetzt wo der Erfolg sich abzeichne, sei auch so manche 500-Euro-Spende aus privater Hand eingetrudelt. Für die Kaffeemaschine fand sich ein Sponsor, und ein Getränkelieferant hat angeboten, zwei Kühlschränke zur Verfügung zu stellen. Vielleicht kann über einen Zuschuss der "Aktion Mensch" noch ein Lift eingebaut werden, überlegt Welnhofer. Auch der Bezirksjugendring könnte noch 4000 bis maximal 5000 Euro beisteuern.

Ein Fundament ist aber auch die Eigenleistung: 4500 ehrenamtliche Arbeitsstunden sind bislang angefallen, "und das bei maximal zehn aktiven Helfern", betont Vorsitzender Michael Welnhofer, der gerade seinen letzten Urlaubstag in dem Neubau verbringt. Viel Lob hat er auch für Architekt Christian Schönberger übrig.

Die Arbeit ist mit dem bezugsfertigen Zustand aber noch lange nicht beendet. In einer zweijährigen Probephase wird getestet, welche Veranstaltungen eine Zukunft haben. "Und der Unterhalt wird mit Sicherheit eine Lebensaufgabe", schätzt Welnhofer, der für den Betrieb mit monatlichen Unkosten in Höhe von rund 800 Euro rechnet. "Aber ohne Idealismus gäbe es auch keinen Fußballplatz."
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