Feierliche Totenehrung zum Auftakt des Feuerwehrjubiläums - Besonderes Gedenken an Reinhold ...
Dem Erbe der Gründer verpflichtet

Zum Gedenken an die Gründer der Feuerwehr und verstorbene Mitglieder sind Kränze am Ehrenmal niedergelegt worden. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
13.07.2015
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Das Gedenken an die Gründerväter und verstorbenen Mitglieder setzte die Feuerwehr an den Beginn ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten.

Nach dem Standkonzert auf dem Marktplatz am Freitag (NT berichtete), marschierten die Teilnehmer zum Oberviechtacher Heldenhain in der Allee. Dort eröffnete die Stadtkapelle mit einem Choral die Feierlichkeiten zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden und Oberviechtacher sowie an alle in den Kriegen Gefallenen und Vermissten.

Wie Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und sein evangelischer Amtsbruder Dr. Harald Knobloch feststellten, habe sich die Ehrenformation gleich am Beginn des Festes versammelt, um der Toten zu gedenken, die in diesen 150 Jahren in der Oberviechtacher Wehr Dienst geleistet haben. Zwar sei der nach vorne gerichtete Blick gut, doch müsse der Blick hin und wieder auch nach hinten auf jene gerichtet werden, die in die Ewigkeit vorausgegangen sind. Die Geistlichen beteten darum, dass alle Verstorbenen den ewigen Frieden finden mögen.

Festleiter Paul Bauer erinnerte an die Menschen, die vor 150 Jahren die Oberviechtacher Feuerwehr gegründet und in dieser langen Zeit geführt und an verantwortlicher Stelle getragen haben. Mit den Toten sei es wie mit einem Schiff, das am Horizont verschwindet, stellte Bauer heraus - es sei nicht mehr zu sehen, aber trotzdem noch da.

Das besondere Gedenken galt dem früheren Vorsitzenden Reinhold Pronold, der die ersten Vorbereitungen für dieses Gründungsfest getroffen und auch noch die ersten Festausschusssitzungen geleitet hat. Viel zu früh und urplötzlich sei er dann aus diesem Leben abberufen worden. Bauer hoffte, dass das Fest im Sinne von Reinhold Pronold gestaltet worden sei. Der Verstorbene habe sich besondere Verdienste um die Stützpunktwehr erworben.

Danach legten Schirmherr und Bürgermeister Heinz Weigl und Festleiter Paul Bauer am Ehrenmal, begleitet von Trommelwirbel, je einen Kranz nieder. Mit dem Lied von "Guten Kameraden", der Bayern- und der Nationalhymne, endete die Feier. Dazu erklangen Bollerschüsse.
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