Frauenbund besucht Pfarrer Michael Birner in seiner großen Pfarrei im Hopfengebiet
Ideal mit Hubschrauber

Die Wege zu den Gläubigen sind für Pfarrer Martin Birner in seinem neuen Aufgabengebiet genauso weit wie vor sieben Jahren in Oberviechtach. Das bekannte er gegenüber den Besucherinnen vom Frauenbund. Bild: nid
Lokales
Oberviechtach
28.09.2015
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Der Frauenbund hat den früheren Kaplan Michael Birner besucht. Vor sieben Jahren hatte dieser Oberviechtach verlassen, um die Kaplanstelle in Kösching anzutreten. Nun steht er seit September 2010 als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Hohenthann-Schmatzhausen-Andermannsdorf im Dekanat Rottenburg/Laaber vor. Birner hatte viel Interessantes über seinen Wirkungsbereich zu erzählen.

In der schön renovierten Barockkirche Schmatzhausen stellte er den Gästen seine Pfarreiengemeinschaft mit den drei Hauptkirchen Hohenthann, Schmatzhausen, Andermannsdorf und der Wallfahrtskirche Heiligenbrunn vor. Er berichtete, dass die zu betreuende geografische Fläche in etwa so groß sei wie in Oberviechtach.

"Das Beste wäre, wenn man einen Hubschrauber hätte", meinte der Pfarrer scherzhaft. Dies wurde bei der späteren Rundfahrt mit erklärenden Hinweisen durch das Gebiet auch deutlich. Die große Kirche in Hohenthann konnte wegen einer umfangreichen Renovierung nicht besucht werden. Birner ist der einzige Geistliche, er wird von einem Gemeindereferenten unterstützt. Es gibt acht Kirchenverwaltungen und drei Pfarrgemeinderats-Gremien, drei Kirchenchöre, acht Friedhöfe (davon sechs kirchlich), viele kirchliche und weltliche Vereine. Mancherorts ist es noch der Brauch, dass bei Todesfällen eine Aussegnung zu Hause stattfindet. Den Abschluss bildete der Besuch der Wallfahrtskirche Heiligenbrunn.

Zuvor fand noch eine rege Unterhaltung bei der Einkehr in Schmatzhausen statt. Denn hier stieß das maschinelle Hopfenzupfen auf großes Interesse der Teilnehmer.
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