Frohe Botschaft am Marktplatz

In der Budenstadt am Marktplatz herrschte Hochbetrieb. Ab der Dämmerung drängten sich die Besucher auf dem 36. Oberviechtacher Christkindlmarkt. Ein Platz, um miteinander einen Glühwein zu trinken, ließ sich aber trotzdem finden. Bilder: frd (3)
Lokales
Oberviechtach
07.12.2014
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"Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen und wecken Freude in allen Herzen." Ganz nach diesem alten Gedicht, verbreitete auch der 36. Christkindlmarkt adventliches Flair in der Altstadt. An den Abendstunden drängten sich die Menschen um den Christbaum am Marktplatz.

Bereits am Vormittag wollten mehr Besucher als in den Vorjahren die Eröffnung miterleben, die traditionell der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde gestaltete. Nachdem das "Fröhliche Weihnacht überall" verklungen war, dankte Bürgermeister Heinz Weigl allen, die sich bei den Vorbereitungen eingebracht hatten - besonders Albert Zinkl als Sammler für die Nikolauspäckchen sowie der örtlichen Geschäftswelt, die sich erneut großzügig gezeigt hatte.

Ein Gedicht vom Christkind

Begleitet von seinen Engeln eröffnete das Christkind (Lucia Hammerer) mit einem Gedicht den adventlichen Markt. Es überbrachte die frohe Botschaft von der nahen Weihnacht und ermunterte, keine Angst vor der langen Winterzeit zu haben und es sich beim Christkindlmarkt gut gehen zu lassen.

Beim Spaziergang durch die Budenstadt mit ihren adventlichen Basteleien und Schmankerln, gaben die jungen Talente der Anton-Bruckner- Musikschule, Schüler des Ortenburg-Gymnasium, die Stadtkapelle und der Kolping-Spielmannszug den Besuchern das musikalische Geleit. Als der heilige Nikolaus (Klaus Habl) Einzug auf dem Marktplatz hielt, brach langsam die Dämmerung heran, sorgten zahlreiche Lichterketten an Buden und Verkaufsständen für romantisches Flair. Der Bischof mahnte zu Harmonie und Zusammenhalt in den Familien, um damit einen kleinen Beitrag für den Frieden in der Welt zu leisten.

Andrang am Abend

Gemeinsam mit Christkind und Engeln verteilte er viele Päckchen. Auch die ganz kleinen Besucher, die noch ein wenig Scheu vor dem "Niklo" hatten, wurden dabei nicht vergessen. In den Abendstunden füllte sich der Marktplatz zusehends und vor allen Dingen die Jungen und Junggebliebenen genossen die vorweihnachtliche Atmosphäre. Das Angebot an Speisen und Getränken fand reißenden Absatz, an machen Ständen drohte sogar der Ausverkauf. So mancher Besucher bedauerte es, dass das adventliche Treiben schon um 21 Uhr ausklang - doch bekanntlich soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist.
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